Tage unter Wasser – An der Adria 2921/8

Ich  gebe zu, ich schaue gerne, was sich im Wasser unter mir tut. Manchmal mir so viel Neugier, dass ich ganz vergesse, warum ich eigentlich hinein gestiegen bin. Anfang September lud ich meine Blogleserinnen und -leser ein, einen Blick unter die Oberfläche der Regattastrecke in Unterschleißheim zu werfen. Und ich habe auch angekündigt, hier im Blog einen Blick in die Unterwasserwelt der Adria an den Stränden der kroatischen Insel Murter zu werfen.
Nicht, dass ich zum Taucher mutiert wäre – soweit geht die Liebe dann doch nicht. Aber Schnorcheln haben wir in diesem Urlaub das erste Mal ausprobiert – und es macht einen Riesenspaß. Nun kenne ich mich mit der Meeresfauna noch weniger aus als mit Vögeln, schon davon habe ich ja nur rudimentäre Kenntnisse. Also dilettiere ich mit angelesenem Viertelwissen, versuche anhand der Fotos, die ich gemacht habe, wenigstens das eine oder andere Meerlebewesen zu identifizieren und verlasse mich dabei auf dieses Internet. Es steht ja so viel Wissenswertes darin. Und manchmal gelingt sogar, einen Mönchsfisch zu identifizieren, einen Schriftbarsch, Goldstriemen oder Zweibandbrassen. Nicht, dass ich nicht, wo immer sich die Gelegenheit bietet, Meeresaquarien besichtige, aber in freier Wildbahn ist es eben doch noch mal ganz etwas anderes. Sehen Sie selbst, was mir beim Schnorcheln alles vor die Kamera geschwommen ist oder auf dem Meeresgrund nur darauf gelauert hat, endlich mal fotografiert zu werden. Es brauchte nur ein wenig Geduld, ein kindlich-neugieriges Gemüt und ein wenig Übung, mit dem Schnorchel ruhig und gleichmäßig zu atmen. Dann war nicht viel mehr nötig, als die Kamera am langen Arm auszustrecken, die bekannten drölfzigtausend Fotos zu machen und zu hoffen, dass auf den Bildern irgendetwas zu sehen ist.
Manchmal, so habe ich am Abend am Laptop beim Auslesen der Speicherkarte entdeckt, war sogar wirklich ein Fisch drauf. Oder sogar mehrere. Der Rest: Ran–Zoomen per Ausschnittvergrößerung und alles am Rand wegschneiden.


Und hoppla: Da ist sogar ein roter Seestern unter mir im Wasser.  Man muss das mögen, das Gewusel der Fische, schon klar. Und wenn man das tut und sich einfach ganz vorsichtig bewegt, kann man dem einen oder anderen Schwarm sogar recht nah kommen.









Nur die Seegurken, die überall herumliegen, habe ich beim Fotografieren ausgespart. Die geben nun wirklich nichts her außer einer spontanen Assoziation an riesige, eingetrocknete schwarze Hundehaufen auf dem Meeresgrund. Nee danke. Dann lieber noch mal Goldstriemen.

Geschnorchelt wird in den nächsten Urlauben ganz sicher ab jetzt öfter. Das steht schon mal fest. Und viel geschwommen wird natürlich auch wieder.

 

Alles von der Adria 2021?

Hier sind alle Beiträge verlinkt: Tage des LichtsTage des Wassers mit Salz darinTage der Touris –  All boobs are amazingTage der VogelbeobachtungTage auf der InselTage im vernarbten LandTage unter WasserSo schlimm es auch ist, jetzt fahr’n wir übern SeeTage der Stille




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1 Antwort

  1. manni sagt:

    die Aufnahmen sind doch sehr gut geworden wenn man bedenkt dass sie ja nicht von einem Unterwasserprofi gemacht wurden ( sorry wenn ich mich so ausdrücke ) .
    Was Arten und Namen betrifft bin ich auch die völlig falsche Adresse !

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