Zypern im November (#08): Paphos, die Kulturhauptstadt Europas 2017

Wie in vielen Mittelmeerregionen gibt es auch auf Zypern diese Städte in den Urlauberregionen, in denen das Leben tobt. Das meint nicht die Touristenschwärme, die gibt es auch. Das meint die Menschen, die dort wirklich leben, wohnen, arbeiten. Und wie viele dieser Städte hat auch Paphos, das eigentlich aus zwei Teilen besteht, diesen Strand für die allgemeine Öffentlichkeit, diesen Boulevard für die Urlauber wie auch die Einheimischen, diesen Hafen für Yachten und Ausflugsboote und die wenigen verbliebenen Fischer.

Paphos hat noch mehr, ein paar Bilder sollen zeigen, dass die Stadt, die 2017 Kulturhauptstadt Europas war, viele interessante und sehenswerte Ecken hat. Es gibt viel zu entdecken, selbst, wenn man nur auf einen kurzen Abstecher dorthin kommt.

Ja: Limassol ist sicher die viel beeindruckendere Metropole, großstädtischer, mondäner, Larnaka industrieller mit Flug-, Kreuzfahrt- und Industriehafen, die „Einfallstore“ der Insel.
Da kann und will vermutlich Paphos nicht mithalten, konzentriert sich eben auf Kultur, Kunst und antike Stätten. Aber eines hat Paphos all den anderen Städten Zyperns voraus, und damit meine ich nicht den Titel , 2017 Kulturhauptstadt Europas zu sein. Sie hat ein Bronzedenkmal eines Fischerjungen – und das, will man dem Reiseführer glauben, ist das meistfotografierte Denkmal der Insel.
Errichtet wurde es 2016 eben im Rahmen der bevorstehnden Ehre, Kulturhauptstadt zu sein, entworfen hat es Giota Ioannidou.
Und wenn das das meistfotografierte Denkmal der Insel ist, dann will ich mich da gleich mal mit 22 überlebenden Fotos einreihen (etwa genausoviele Bilder habe ich wieder gelöscht).
Ich habe Bilder von allen Seiten gemacht, Detailaufnahmen, Gegenlichtfotos, es gibt Fotos mit und Fotos ohne Leute. Nur eines gibt es nicht. Sie ahnen es: Ein Selfie. Das ist das Privileg anderer.

Ein bisschen skurril verwirrend ist die Namensgebung, denn Paphos besteht aus zwei Ortsteilen. Der alte Ort klebt ein paar Kilometer entfernt oben am Berg, der neue, Nea Paphos genannt, unten am Meer. So weit, so gut, nur eben, dass Nea Paphos über einen hochinteressanten archäologischen Park verfügt, in dem es phantastische Mosaiken zu bewundern gibt. Und die sind nun mal älter als das alte Paphos.
Wie dem auch sei. Wir erkunden beide Städte. Hier ein paar Bilder:

Hafenimpressionen:

 

Blick auf Paphos

Im archäologischen Park:

Blick auf Paphos

Im (oberen) Paphos:

Blick auf Paphos

Blick auf Paphos

Blick auf Paphos

Und ein letzter Blick von Paphos nach Nea Paphos
als vom Meer bereits der Dunst aufsteigt und es kühler wird. Es ist eben November.

Blick auf Paphos


Zypern im November – alle veröffentlichten Teile:

Ankündigung
Teil 01: Im Tal der Zedern
Teil 02: Das Wrack, das Fels, das Meer
Teil 03: Ein Lost Place der lost Souls
Teil 04: Die Drachenhöhle
Teil 05: Die Akavas Schlucht
Teil 06: Von Flamingos, Mohammeds Tante und doofen Leuten
Teil 07: Auf dem Aphrodite Trail
Teil 08: Paphos, die Kulturhauptstadt Europas 2017
Teil 09: Das Kykkos-Kloster
Teil 10: Polis

Und als Special ein Beitrag in einem anderen Blog:
Ein kleiner Friedhof, wie es hunderte gibt… im Totenhemd-Blog


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