2022 im Rückblick #01: Die erfolgreichsten Blogbeiträge

Wie jedes Jahr beobachte ich eher unregelmäßig, dann aber zum Winter hin genauer, welche Beiträge sich in den Top Ten der meistgeklickten Posts platzieren könnte. Das Jahr über hat das Ganze wenig Nutzen, denn es ist ein penetrantes Auf und Ab einzelner Beiträge. Während viele (auch bzw. vor allem ältere) Schwimmberichte im Winter und Frühjahr einfach niemanden interessieren, krabbeln sie im Sommer noch mal kräftig nach oben, vor allem, wenn sonst relativ wenig über die Gewässer im Netz zu finden ist, bzw. die Bilder in der Google-Suche recht prominent aufgeführt werden.
Wie jedes Jahr katapultiert auch die x-te Wiederholung von Death in Paradise den Beitrag über Wellensittichschmuggler weit nach oben und wie jedes Jahr beobachte ich, mittlerweile durch eine betonharte Wall geschützt, Spammer mit ihren Kommentaren ihren Scheiß unter bestimmte Beiträge platzieren wollen, so dass auch diese immer wieder im Ranking auftauchen.
Allerdings erfreut mich ungemein, dass einer der Beiträge, die ich persönlich für besonders wichtig erachte, mittlerweile eine Superplatzierung in den Suchmaschinen hat, wieder und wieder aufgerufen wird und das, weil ich davon ausgehe, dass diejenien, die danach gesucht haben, das auch wirklich interessiert.

Mit drei thematisch unterschiedlichen Jahresrückblicken auf mein Blog möchte ich wie immer das neue Jahr starten.

Was kommt?

  1. Die Quotenbringer – die zehn am meisten gelesenen Beiträge 2022, egal, wie alt sie sind. Hier zählt nur Quote – oder Spam-Attacke. Gleich hier in diesem Beitrag.
  2. Ein Rückblick der (mir) wichtigsten Beiträge – pro Monat drei Bilder, unter jedem Bild der Link zu einem Beitrag aus dem Jahr 2022, der mir besonders wichtig ist. Das folgt morgen. Denn die für mich wichtigsten Beiträge sind nicht zwangsläufig die meistgeklickten.
  3. 2022 – Jede Woche ein Foto. Alle 52 Motive aus der gleichnamigen Twitter-Fotoaktion noch einmal gebündelt hintereinander weg. Da alle Bilder in der Woche aufgenommen wurden (von mir), in der sie damals auf Twitter erschienen sind, ist das quasi auch ein Rückblick durch das, was ich 2022 je nach Motto an Motiven gesucht, gefunden und geknipst habe. Das folgt übermorgen. Das entspricht auch nicht zwangsläufig meinen Lieblingsfotos des Jahres. Denn bei der Aktion #JedeWocheEinFoto sind die Themen vorgegeben, zu denen ein Bild gemacht werden muss. Und da fotografiert man eben auch allerlei Absonderliches.

Also: Der Quotenbringer zuerst

Höchst interessant finde ich, dass selbst die erfolgreichsten Veröffentlichungen des Jahres 2022 in diesem Ranking nur wenige Dauerbrenner verdrängen konnten. Dass Suchmaschinen manchem der alten Artikel enorm viele Leserinnen und Leser (zumindest Klicks) bescheren, ist keine neue Erkenntnis. Rund 40% meiner Blogbeiträge werden über Suchmaschinen aufgerufen, auf Platz zwei folgen die vielen Facebook-Verlinkungen, vor allem die über das Freiwasserschwimmen und die Seen.

Quotenbringer ist und bleibt allerdings die Liste meiner
Lieblingswörter

Der mit Abstand erfolgreichste Text meiner Website ist wieder die Liste meiner Lieblingswörter – kein Beitrag, sondern eine feste Seite, die ich gelegentlich aktualisiere, auf rund hundert Wörter ist die Liste mittlerweile angestiegen. Der Grund, warum diese Seite so oft aufgerufen wird, ist einfach: Das Google-Ranking ist unverschämt gut. Ich bin ganz oben mit dabei. Das treibt Leute her – wieder und wieder.

Lieblingswörter - danke für die vielen, vielen Aufrufe

Ein weiterer Quotenbringer
Jede Woche ein Foto – Regeln und Informationen

Das ist nicht weiter verwunderlich. Im Oktober 2020 habe ich das Twitter-Projekt übernommen, trotz der Turbulenzen auf Twitter, die Eigentümer Elon Musk durch sein konfuses Missmanagement verursacht, erfreut sich die Aktion nicht nur konstanter Beliebtheit, auch der Rückzug vieler Twitter-User ist hier eher weniger zu spüren.

 


 

Wer ist raus aus den Top 10?

Peter muss mal, aber er kann nicht
Die zweite Chance für den Klostersee und den Seehamer See
Am Lauser Weiher

Und damit kommen wir zu den Top Ten:

Die zehn erfolgreichsten Beiträge (Zugriffe 2022)

Platz 1: Betr. Schwimmen im Naturschutzgebiet

Aufgestiegen von Platz 4

Mit deutlichem Abstand und uneinholbar meist gelesener Beitrag 2022 führt der Beitrag übers Schwimmen in Naturschutzgebieten das Ranking an. Immer wieder aufgerufen, oft verlinkt und von SEO gefunden. Das freut mich enorm, da mir das Thema sehr wichtig ist.

Platz 2: Für mehr Wellensittich-Schmuggler

Zurück in den Top Ten

Ein fulminanter Comeback für den Badehosenbeitrag von 2019, befeuert durch eine erneute Ausstrahlung der Serie Death in Paradise. Noch immer hat sich das Wort offenbar hierzulande nicht etabliert, was nach jeder Ausstrahlung über die Google-Suche zu mächtig viel Traffic führt. Soll mir recht sein.

Platz 3: Schmerzhafte Erinnerungen: Karnickelfangschlag und Pferdekuss

Aufgestiegen von Platz 7

Schmerzhafte Erinnerungen an zwei ganz besondere Schläge bei Raufen in meiner Kindheit. Der Beitrag stammt aus dem April 2020 und verdankt seine Beliebtheit vor allem der Google Suche nach dem „Karnickelfangschlag“. Aua!

 

Platz 4: Männlich? Allen im Auto? – Dann besser nicht

Neu im Ranking

Neu im Ranking ist der Beitrag vom Sommer des Jahres 2022 über den Abstecher zur Hupertuskapelle im Ebersberger Forst. Das dürfte nicht zuletzt zahlreichen Verlinkungen in diversen Facebookgruppen geschuldet sein. Und „Spuk“ mit einer gehörigen Portion Lokalkolorit funktioniert eben auch sehr gut im Netz.

Platz 5: Ja, Du bist ein Arschlochkind

Platzierung ist gleich geblieben

Den Platz gehalten hat mein heiliger Zorn über ein Arschlochkind, immerhin schon 2019 veröffentlicht. So eine „digitale Wutrede“ entfaltet eben ihre Wirkung auch erst mit der Zeit. Vielleicht wird das Wort „Arschlochkind“ auch nicht allzu oft benutzt im Netz. Oder nur aus Gründen wie diesem.

Platz 06: Maja, Mord und Merle im Berglwald

Platzierung ist gleich geblieben

Der Beitrag über den Berglwald und den Hack/Winkler Tatort hat sich auf Platz 6 gehalten. Crue Trime ist eben ein großes Thema und zu diesem heimtückischen Mord, der nun über 50 Jahre zurück liegt, findet sich im Netz erstaunlich wenig.

 

Platz 07: Der Traum vom Totenkopf

Abgestiegen von Platz 2

Das Schwimmabzeichen „Totenkopf“ gehört offenbar noch immer zu den großen Mysterien, vielleicht, weil es so alt ist und heute kaum noch abgenommen wird. Jetzt aber hat mein Beitrag seinen Spitzenplatz eingebüßt. Der Beitrag stammt aus dem Februar 2019. Aber so langsam geht es hier abwärts mit den Zugriffen. Vielleicht hat es jetzt wirklich jede/r gelesen, den das interessiert.

Der Traum vom Totenkopf - Danke für Platz 3

Platz 8: Erfahrungen im Ostersee: Schwimmen mit ein paar Gewissensbissen

Neu im Ranking

Im Sommer 2021 ging ein Beitrag übers Schwimmen im Ostersee online. So viel ist vor Ort nicht möglich, weil der See im Naturschutzgebiet liegt. Daher findet sich auch nicht allzu viel im Netz zum Thema. Vielleicht ist das der Grund, weshalb der Beitrag relativ oft aufgerufen wird, vor allem im Sommer.

 

Platz 9: Blog goes Ballade: Ich kam von meinem Wege ab

Abgestiegen von Platz 8

Vom Januar 2017 stammt dieser Text, der in erster Linie über die Suchmaschinen aufgerufen wird. Sind es tatsächlich Wissensdurstige? Lyrik-Freunde? Oder gequälte Schülerinnen und Schüler, die auf diesen Text stoßen, weil sie etwas über Ina Seidels „Regenballade“ suchten, was sie im Deutschunterrichten glänzen lassen könnte? Ich vermute eher letzteres und es tut mir sehr Leid, dass der Beitrag keine Interpretation sondern nur den blanken Text der Ballade liefert. Aber immerhin! Lyrik performt.

Platz 10: Der Reichenbachfall – und die wirklich wahre Wahrheit

Abgtestiegen von Platz 5

Stabil hält sich auch der „Reichenbachfall“, die Todesstelle von Sherlock Holmes im Ranking. Es ging sogar aufwärts für den Beitrag aus dem Sommer 2019. Hier bin ich mit aber sicher, dass der Beitrag häufig Ziel von Spamattacken ist, denn kaum ein anderer zieht so viele Spamkommentare auf sich. Eine neu konfigurierte Firewall hat dem ein Ende bereitet, vermutlich wird daher der Beitrag in Zukunft aus den Top 10 verschwinden.

 

Natürlich hätte ich anderen, aktuelleren und für mich wichtigeren Beiträgen mehr Leserinnen und Leser gewünscht. Aber es ist eine Sache, ob Blogabonnentinnen und -abonnenten, Twitter- und Mastodonfollowerinnen und -follower, FB-Freundinnen und -freunde etc. Beiträge lesen, weil sie durch meine Posts, Tweets oder automatische Mails direkt dazu aufgefordert werden („Push to action“). Vielleicht schafft man es auch, dass der eine oder andere Beitrag gut verlinkt wird. Etwas ganz Anderes ist es, ob Google und andere Suchmaschinen einem fortwährend Seitenbesucherinnen und -besucher in Scharen herbei holen. Das jedenfalls dominiert die Statistik. Und zwar gewaltig. Hoffen wir, dass die Suchenden fündig wurden und vielleicht auf meiner Seite sogar weitergeklickt haben.
Die Beiträge, die mir persönlich 2022 wichtig waren, folgen in einem zweiten Teil.

Wenn Sie die Beiträge nach- oder noch einmal lesen wollen: Unter den Überschriften findet sich der entsprechende Link.

Die Jahresrückblicke


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