Vom Eise befreit – doch noch nicht jetzt

Beim Sonntagsspaziergang im Wald, der mit 158 Fotos endet, ist es ein ewiges Hin und Her: Jacke auf, Jacke zu. Jacke an, Jacke aus. In der Sonne ist es so warm, dass ich fast im T-Shirt laufen könnte, im Wald aber ist es noch ganz schön frisch. Vor allem, dort, wo die Sonne nicht richtig bis zum Boden dringt. Da ist noch nicht alles vom Eise befreit.

Da es wieder mal wochenlang nicht geregnet hat, ist der Boden ziemlich trocken, die kleinen Rinnsale, die wie Adern unseren Wald durchziehen, sind weitgehend ausgetrocknet. Es fehlt an Regen, von Schneeschmelzwasser brauchen wir gar nicht mehr zu reden.Zurück bleiben dünne Eiskrusten, die ein wunderbares Fotomotiv abgeben. Das habe ich bereits Anfang des Jahres am Inn in Wasserburg gesehen, fotografiert und hier zum Thema gemacht, ich liebe diese Eiskrusten, vor allem, wenn sich das Sonnenlicht in ihnen spiegelt.

Eise am Wegesrand

Sie sind so fragil, so vergänglich. Doch noch nicht jetzt. Auch wenn sie schon Risse bekommen haben, Bruchkanten, Sprünge, Löcher:

Eise am Wegesrand

Ich nehme mir viel Zeit, etwas zu fotografieren, dem selbst nur noch sehr wenig Zeit beschieden ist. Schon schmilzt das Eis, an der Unterseite bilden sich Tropfen, die langsam auf die alten verrottenden Blätter fallen, weil längst kein Wasser mehr unter dem Eis fließt.

Eise am Wegesrand

Und irgendwann wird es auch das Blatt, das noch eingefroren ist, wieder freigeben. Lange kann es nicht mehr dauern, bis es vom Eise befreit ist…

Eise am Wegesrand

 


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