Ein Wochenende im Schwarzwald (#3): Kloster Hirsau

Verheerend, was Marschall Ezéchiel de Melac während des pfälzisch-französischen Erbfolgekrieges im ausgehenden 17. Jahrhundert der Pfalz angetan hat. Und nicht nur der Pfalz, auch dem Nordschwarzwald. Marodierend und plündert zog sein Heer durch die Lande, brandschatzte und zerstörte Städte, Burgen und Kloster. Auch das ehemalige Benediktinerkloster Hirsau, das seit der Reformation in prostestantischer Hand war.

Einen erste Blick auf die Anlagen, dessen zentraler Teil, das Renaissance-Schloss heute nur noch Ruinen darstellen, können wir bei unserer Wanderung vom Welzberg aus werfen. Tags drauf schauen wir uns die Ruinen und die wenigen erhaltenen Gebäude vom Boden aus an.  Auch hier beschränke ich mich auf Bilder, alles Wissenswerte über Kloster Hirsau und seine Geschichte ist im Netz zu finden, u.a. auf Wikipedia.

Unten in der Anlage entstehen mehr als hundert Fotos. Was ich denn damit mache, will die Freundin meines Bruders wissen. „Bloggen“, antwortet dieser – und was soll ich sagen?
Er hat recht. Natürlich nicht alle, natürlich nur eine kleine Auswahl, Impressionen aus einer Klosterruine, die wirklich einen Besuch lohnt.
Leider ist die Marienkapelle, eines der wenigen erhaltenen Gebäude aus alter Zeit, geschlossen, ich hätte gern einen Blick hinein geworfen.

Die Marienkapelle:

Das alte Waschhaus:

In den Ruinen:

 

 

Wie immer gestaltet es sich zunehmend schwierig, Fotos ohne andere Menschen aufzunehmen. Zwar sind wir recht früh dort, aber beileibe nicht die Einzigen. Und ich habe den Eindruck, jede Minute kommen mehr und mehr Menschen, um zwischen den alten Mauern der Kirche, des Schlosses, des Kreuzgangs und des Friedhofs zu spazieren. Nur einmal nehme ich einen Menschen mit aufs Bild – und zwar in voller Absicht.
Sie ahnen, warum…

 

Und ich weiß schon jetzt, dass dieses Bild auch in einem anderen Zusammenhang Verwendung finden wird.


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1 Antwort

  1. piri sagt:

    Es gibt im Sommer – hoffentlich wirklich wieder – in Hirsau wunderschöne Freilichtkonzerte. Eine wunderbare Atmosphäre wenn langsam das Tageslicht erlischt.

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