Sonne, Mond und Sterne

Ich schaffe es nicht, Sonne, Mond und Sterne zusammen auf einem Bild zu vereinen. Zumindest nicht, wenn ich es fotografiere und nicht stümperhaft zeichne oder male.
Aber auf zwei Fotos, das geht doch. Wobei die Sterne natürlich keine sind sondern Samenkapseln einer Distel am Wegrand.
Macht aber nichts.

Sonne, Sterne:

und der Mond.

Alles aufgenommen am 14.03.2022 zwischen 18 und 19 Uhr auf dem Nachbargrundstück. Eigentlich war ich wieder einmal losgezogen, um für #JedeWocheEinFoto zum Wochenthema Friedlich Sonnenuntergangsbilder zu machen. Denn ich finde, kaum etwas strahlt mehr Friedlichkeit aus, als die abendliche Stimmung; die Zeit, in der alles zur Ruhe kommt (oder kommen sollte).

Da wird selbst ein Strommast, den ich auch schon mehrfach vor dem Objektiv hatte, wieder zu einem Motiv.

Das18-Uhr-Geläut der Kirche St. Martin aber lockt mich zu meinem „Hot Spot“, von dem aus ich schon enorm viele Bilder gemacht habe. Denn die Feierabendglocke, die man auf dem Foto leider nicht hören kann, der Sonnenuntergang und eine überraschend mild und klare Märzluft zusammen machen den Moment wieder einmal zu einem, den ich möglichst lang auskosten möchte. Stehen, staunen, genießen, fotografieren. Ja; friedlich… das trifft es ganz genau. Das ist, was diesen Augenblick optimal beschreibt und was ich empfinde. Und danach sehnen wir alle uns wohl im Moment ganz besonders.

Erst jetzt entdecke ich die alte vertrocknete Distel am Zaun. Leider steht sie nicht ganz optimal. Wie weit ich mich auch hin und her bewege, in die Hocke gehe und meine Position verändere – der ideale Punkt für Fotos scheint nicht zu finden zu sein. Ein wenig beneide ich die Maler, deren künstlerische Freiheit es ihnen erlaubt, korrigierend einzugreifen. Aber einen Versuch ist es wert. Ein Versuch, der in rund 30 Fotos mündet, bevor sich die Sonne verabschiedet.

Sonne und Sterne. Irgendwie geht es dann doch…


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5 Antworten

  1. Linsenfutter sagt:

    Das sind besonders stimmungsvolle Fotos.

  2. Naya sagt:

    Ich weiß nicht, welche Perspektive du dir für die Disteln erhofft hast, aber das Ergebnis ist toll!
    „Friedlich“ trifft es wirklich gut.

    • Lutz Prauser sagt:

      Vielen Dank, Naya.
      Ich hätte gerne die Disteln noch weiter von unten und damit „langstiliger“ im Gegenlicht gehabt – und auch nicht den verschwommenen Kirchturm im Hintergrund und schon gar nicht die Stromleitung, die quer im untersten Bild hängt…
      Einen Moment habe ich daran gedacht, die Disteln abzubrechen und so zu halten, dass es so aussieht, wie ich es besser gefunden hätte. Aber wer hätte sie ins Bild halten können?

      • Naya sagt:

        Ja, stimmt, das kann ich mir gut vorstellen, langstieliger mit mehr Fokus auf den Disteln selber …

        Die Stromleitung ist mir aber gar nicht als solche aufgefallen – das ist vielleicht auch etwas, was man nur dann als solche erkennt, wenn man es weiß.
        Und beim Kirchturm find ich gerade diesen verschwommenen Rahmen, den der und das rechts unten (Bäume?) bilden schön, die betonen für mich nochmal die klaren spitzen Formen vor allem des vordersten Distelköpfchens. Ebenso beim obersten, wo es keine klare gerade Horizontkante ist, sondern durch die andere Form der dunklen Flächen es optisch interessant macht.

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