Na dann, Prost!

Wer bloggt und der Impressumspflicht nachkommt und noch dazu in seinem Impressum eine E-Mail-Adresse hinterlegt hat, der bekommt gelegentlich Post. Es sind Anfragen, ob man als Webseiten-Betreiber für Kooperationen zur Verfügung steht oder das Blog Werbeflächen anbietet.
Oft sind das Mails kleiner, merkwürdiger Agenturen, die Interesse daran haben, dass man Texte veröffentlicht, die nicht als gekauftes Advertainment gekennzeichnet, aber vollgesteckt mit Links sind. So etwas habe ich bereits gemacht, vielleicht nicht so, wie der Agenturheini das wollte, aber die Kohle kam trotzdem.
Den Spaß war’s wert, zumal ich so einen wunderbaren Referenzartikel habe, wie ich mir solche gekauften Beiträge vorstelle. Ganz hervorragend, um die Agenturschnösel darauf aufmerksam zu machen, dass sie hier falsch sind – zumindest für Texte zu Produkten und Angeboten, die mit meinem Blog rein gar nichts zu tun haben, allen voran Online-Casinos.

Aber die Agenturleute lernen schnell. Mittlerweile erwarten sie von einem die Veröffentlichung bereits vorgefertigter Texte (samt Links) für eine Handvoll Euro.

Angebote dieser Art lehne ich generell ab, meistens mit einem beherzten Klick auf Mail löschen. Ich bin mir nämlich gar nicht mehr so sicher, ob der Absender ein Mensch, eine Maschine oder ein Hybrid aus beidem ist.
Jetzt aber möchte Alex giller, der seinen Nachnamen mit kleinem „g“ schreibt, mit mir kooperieren. Zumindest kann man das aus der E-Mail herauslesen, die ich unlängst bekommen habe. Sie, also die Mail, ist eine Zier für die gesamte Branche. Wer eine solche Briefformel am Schluss verwendet wie Alex, der hat gute Chancen, dass wir irgendwie doch noch zusammenkommen…

Ein Angebot von Alex - Prost

Zusammenkommen werden wir allerdings höchstens beim Bier. In einer Kneipe vielleicht. In meinem Blog hingegen wohl eher nicht.

Prost, Mr. giller. Mit kleinem g; g wie gruselig.

Prost Alex


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5 Antworten

  1. Linsenfutter sagt:

    Ich bin da sehr vorsichrig, eigentlich übervorsichtig. Was will ich? Ich möchte meinem Hobby nachgehen,in Ruhe nachgehen. Man muß sich doch ständig Sorgen machen, durch einen unvorsichtigen Klick, finanziell zur Kasse gebeten zu werden.

  2. Bettina sagt:

    Haha, da ist wohl das Übersetzungstool mit dem guten Alex durchgegangen! „Cheers“ kann man ja im Englischen schon als informelle Grußformel für eine Email nehmen…
    Auf jeden Fall wieder ein unterhaltsames Post, danke Lutz! Deine Aktion mit dem Laptop-Artikel hatte ich damals verpasst, die war jedenfalls noch viel lustiger.

  3. Belana Hermine sagt:

    Naja, wird eben nix unversucht gelassen. Allerdings ist mir das noch nicht passiert. Aber wenn, dann bin ich durch Deinen Beitrag vorgewarnt, ein bisschen genauer hinzuschauen.

  4. Besonders lustig ist es immer, wenn Agenturen ausgerechnet bei Agenturen anfragen, ob sie kostenlos auf deren Seite kommen. Das passiert bei uns häufig. Ich lasse das weder in meinem Agentur-, noch in meinem privaten Blog zu. Ich verstehe auch die Agenturen nicht, die sich die Arbeit solcher Nebelkerzen-PR machen. Das führt zu nichts, jedenfalls nicht zu nennenswertem Traffic. Es nervt nur die Blogbetreiber.

  5. Toller Beitrag. Mal wieder richtig gelacht. Es grüßt Barbara hentschke (klein „h“ wie heilig)

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