Als Tourist daheim (#6): In Regensburg

Regensburg ist eine Reise wert – so viel kann ich nach einem ersten Besuch der Stadt an der Donau unumwunden bestätigen. Regensburg kannte ich bisher nur vom Vorbeifahren, von einem Abstecher in meiner Kindheit auf die Walhalla und von unzähligen Bildern im Netz, auch in der Facebook Gruppe Traumhaftes Bayern – Dreamlike Bavaria , in der die Oberpfalz allerdings etwas stiefmütterlich repräsentiert wird (wie auch Niederbayern, Schwaben Ober-, Mittel- und Unterfranken). Und wenn, dann sind dort Bilder von Regensburg zu sehen: Zu 90% gefühlt sehe ich dort die Steinerne Brücke mit und ohne Dom, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Eben so etwas:

Regensburg - Dom und Steinerne Brücke

Das macht natürlich neugierig, diesen Touristen-Hot-Spot auch einmal zu besuchen und das macht neugierig, zu entdecken, ob es vielleicht auch irgendetwas anders dort zu sehen gibt.Regensburg - Altstadt

Ein Tagestrip – ein Weihnachtsgeschenk für uns – gibt die Gelegenheit, kreuz und quer durch die Altstadt von Regensburg zu schlendern, über die Steinerne Brücke und auch, einen Blick in den Dom zu werfen.

Da es umfangreiche Reiseliteratur über Regensburg gibt, beschränke ich mich einfach darauf, hier meine Bilder zu zeigen. Denn es gibt so viel mehr zu sehen.

Die Auswahl zeigt sehr subjektive und sehr individuelle Eindrücke dessen, was mir als Motiv aufgefallen ist. Stadtansichten, ein paar Details, wenig Menschen. Die gab es zwar auch – die Regensburger Altstadt ist an diesem Samstag gesteckt voll mit Menschen: Flaneure, Touristen, Junggesellen- und Jungesellinnenabschiede, Dultbesucher, Straßenmusikanten, Bettler, Aussteller eines Mobilitätsmarktes, Handwerker auf der Walz, Straßenzeitungsverkäufer, Mönche in missionarischer Absicht.
Es ist quirlig und lebendig – kaum möglich, um die Menschen drum herum oder über ihre Köpfe hinweg zu fotografieren. Ich versuche es trotzdem. Aber nicht nur: An einigen Stellen nehme ich gezielt Menschen mit ins Visier – Street Photography halt. Aber ich habe noch nicht entschieden, was ich mit den Bildern machen werde. Daher bleiben sie erstmal im Archiv.
Aber ich habe da so eine Idee…

Regensburg - Altstadt

Regensburg - Altstadt

Regensburg - Altstadt

Regensburg - Altstadt

Regensburg - Altstadt

Auch im Dom zu St. Peter entstehen viele Aufnahmen, immer wieder justiere ich Lichtempfindlichkeit, Belichtungszeit und Blende neu. Das kostet ein wenig Zeit, vor allem, wenn ich auf dem Display gleich die Ausbeute begutachte. Das aber ist gelegentlich notwendig, schon, um zu sehen, ob ich das gleiche Motiv nicht doch noch mal mit einer anderen Einstellung versuche.
Damit strapaziere ich meine kleine Reisegruppe ein wenig, da ich im Dom herumtrietschle, aber dafür spare ich mir den Schaufensterbummel in der Altstadt. Und mein Totschlagargument ist sowieso, dass man als Fotograf zwar immer angetrieben wird, hinterher aber doch alle die schönsten Bilder haben wollen.
Und außerdem muss/will ich ja auch Bilder für mein Blog, für die einschlägigen FB-Gruppen und vielleicht auch ein paar Schmuckfotos für Beiträge im Totenhemd-Blog anfertigen. Wer ein Buch am Start hat und nach Käufer*innen giert, tut gut daran, möglichst viel Präsenz zu zeigen – und wenn es um ein Fotobuch geht, dann eben auch mit ein paar (hoffentlich ansehnlichen) Bildern.
Letztlich fülle ich auch mein Motiv für was auch immer. So auch mit Bildern vom silbernen Hochaltar, der Madonna im Strahlenkranz, den Glasfenstern sowie dem Profilbild des Kreuzes auf dem Bronzedenkmal zu Ehren des Fürstbischofs Philipp von Bayern.
So will es schließlich das Gesetz.
Das Einzige, was ich mir bewusst gespart habe, ist ein Foto von der mittelalterlichen Schmähplastik „Die Judensau“ auf der Außenseite des Domes zu machen.

Regensburg im Dom

Regensburg im Dom

Regensburg im Dom

Regensburg im Dom

Regensburg - Altstadt

Regensburg - Altstadt

Ein Tag in Regensburg ist viel zu wenig. Aber immerhin ein Anfang.


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