Spaziergänge (#27): Die Ebersberger Weiherkette

Anderswo ist auch Scheiße – legendär ist der Satz von Frank Goosen und unmittelbar auf seine Heimat im Pott bezogen. Das meint Bochum, kann aber genausogut andere Städte mit einbeziehen. Und wie wahr: Anderswo ist auch Scheiße.
Gut also, wenn man nicht anderswo daheim ist – zumindest nicht da, wo’s Scheiße ist.
Warum mir das einfällt? Weil ich vor Kurzem ein Bergbild bei Twitter und Facebook mit der Bemerkung „Sorry Leute, ich kann doch auch nichts dafür, dass es #dahoam so schön ist“ gepostet habe. Nach einem Spaziergang an der Ebersberger Weiherkette und dem Egglburger See könnte ich solche Bilder dutzendweise in die digitale Welt loslassen. Soll ich?
Nein.

Ich zeige die Bilder lieber hier.

Es hat über Nacht geschneit, dann ist es aufgeklart, der Himmel ist wunderbar blau. Alles ganz prima, als wir am Klostersee aufbrechen, der Weiherkette folgen, den Langweiher passieren und den Egglburger See umrunden und schließlich zum Auto zurückkehren.

Es scheint so etwas wie die Ebersberger Rennstrecke zu sein – schon am Vormittag mischen sich Jogger, Spaziergänger, Familien, Wanderer en masse.
Endlich Schnee, Kinder haben Plastikbobs und Rutschteller dabei, irgendwo wird man schon damit seinen Spaß haben.

Erstaunlich viele Spaziergänger tragen eine Kamera vor sich her. Ich bin nicht der Einzige auf Fotosafari. Zu gerne würde ich auch wissen, was die anderen, vor allem die, die mit fetten Teleobjektiven ausgerüstet unterwegs sind, so fotografieren.

Unverschämt fast das Himmelsblau, dass sich an den wenigen noch nicht zugefrorenen Stellen der Weiher spiegelt, da, wo die Ebrach den Langweiher wieder verlässt.

Besonders angetan haben es mir die Baumstämme, die im gefrorenen Wasser liegen. Sie geben reizvolle Motive und werden demzufolge ein paar Dutzend mal fotografiert.

Auch die Michaelskapelle möchte fotografiert werden. Zuerst in der Ferne im Dunst…

und dann von Nahem.

So viele Bilder in so wenig Zeit. Fast wie im Urlaub.
Wie gesagt: Anderswo ist auch Scheiße…
Gut, dass ich da aber nicht wohne.

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1 Antwort

  1. Stephanie Jaeckel sagt:

    Spazieren statt schwimmen – uaaaahhh! ja. Geht mir auch so, und zwischendurch raufe ich mir die Haare. Aber es stimmt eben auch: wenn das Wetter lacht, kann es sogar in Berlin völlig zauberhaft werden. Frohes Neues Jahr!

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