Remembering Srebrenica

Heute ist der internationale Gedenktag für die Massaker im bosnischen Srebrenica, begangen im Juli 1995. Am. 11. und 12. Juli fanden sie ihren Höhepunkt. Unter dem Kommando des bosnisch-serbischen Generals Ratko Mladić ermordete die Vojska Republike Srpske mit Hilfe der Polizei und einer paramilitärischer serbischer Milizen 8.372 Menschen, überwiegend Männer, der älteste 78, aber auch Teenager mit gerade mal 13 Jahren.
Es gäbe so viel dazu oder darüber zu sagen, auch nach fast 30 Jahren.

Aber vielleicht ist Stille auch eine Möglichkeit. Verstehen lässt sich das sowieso nicht.
Vor allem nicht aus der Sicht von uns Außensehenden, die von diesem, wie auch von den vielen anderen Gräueltaten davor und danach überall auf der Welt nur über die Medien etwas wissen und auf die Rückerinnerungen derer, die davon erzählen, angewiesen sind.
Meist sind es die Angehörigen der Opfer, die uns davon erzählen. Die Täter prahlen erst und schweigen später.
So ist es irgendwie immer.
Wir können gar nicht dankbar genug dafür sein, wenn uns solche Erfahrungen in unseren Leben erspart geblieben sind.


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1 Antwort

  1. Axel sagt:

    Wen jemand sagt, „wir haben es nicht kommen sehen“ oder „wir haben es nicht gewusst“ – egal ob in Srebrenica oder in anderen Diktaturen dann ist die aktuelle Entwicklung und der Rechtsruck in Europa (Deutschland, Frankreich etc.) so wie die AfD ein live Lehrstück wie es damals geschehen konnte. Zumindest erfreulich, dass der zweite Wahlgang in F etwas anderes gezeigt hat.

    Damit die AfD nicht doch zur gewählten Mehrheit werden, müssen alle die, die dagegen demonstrieren wählen gehen und wenn es auch noch so schwer fällt und man/frau sich nicht immer mit den Parteizielen identifiziert dennoch das kleinere Übel durch Wahl neben dem rechten Spektrum in Kauf nehmen.

    NICHT WÄHLEN HEISST AFD WÄHLEN.

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