Auf der anderen Seite vom Fenster

Gelgentlich bin ich froh, auf der anderen Seite vom Fenster zu sitzen. Im Warmen. Die Heizung bullert, alle Lampen habe ich ausgeschaltet, damit es keine Reflektionen in der Scheibe gibt, dann schaue ich nach draußen und beobachte, wie der Sturm Schnee und Wolken vor sich hertreibt. 10 Minuten später wieder blauer Himmel und Sonnenschein – doch es absehbar, dass das nicht lange halten wird.
Die nächsten dunklen Wolken schieben sich heran. Es wird wieder schneien. Irgendwie ist das wie im April, nur dass der Wind viel eisiger isr; so kalt, dass einem schon beim Blick durchs Fenster frieren könnte, wäre nicht die Heizung direkt darunter.

Meise auf der anderen Seite im Fenster, schutzsuchend im Efeu

Die Blau- und Kohlmeisen in der Blutpflaume vor der Haustür scheint das wenig zu stören. Es ist ein Kommen und Gehen – und die Vögel sind nicht gerade zimperlich im Umgang miteinander, wenn es darum geht, wer an den Pappring mit Vogelfutter darf oder wer im Efeu Schutz sucht, wenn der Wind dann doch wieder arg durchs Gefieder pfeift. Die Kohlmeisen sind dabei noch einen Zacken rabiater.

Auf der anderen Seite vom Fenster - Meise am Vogelfutter

Sie scheuen sich auch nicht, die fast doppelt so großen Amseln, die am Zaun im Laub unter den Büschen nach Futter suchen, zu vertreiben und ihnen dabei gehörig den Marsch zu pfeifen.

Amsel und Meise im Garten vor dem Fenster

Von den Meisen im Garten habe ich in diesem Blog schon öfter geschrieben. Es sind die kleinen Freuden des Tages, den Vögeln eine Zeitlang bei ihrem Treiben im Garten zuzusehen und gelegentlich dabei die Kamera in die Hand zu nehmen, einen Stuhl vors Fenster zu rücken und auf Beobachtungsposten zu gehen.

Meise in der Blutpflaume

Und es gibt Tage, so wie an jenem Sonntag im Januar, da bin ich definitiv froh, auf der anderen Seite des Fensters zu sein.

Meisen im Sturm - im Geäst der Pflaume


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