Menschen in Öl

Von getrockneten Tomaten kennt man das. Von Oliven sowieso. Auch von Pilzen, Käsewürfeln, gefüllten Weinblättern. Sie alle und noch viele weitere kulinarische Spezialitäten gibt es in Öl.
Und Menschen?

Die gibt es auch in Öl, allerdings in der Regel nicht eingelegt sondern gemalt. In Öl.
Päpste betrifft das, Kaiser, Fürsten, Potentaten und Politiker. Aber auch Mona Lisen, ohramputierte Maler, Mädchen mit Perlenohrringen, Schreiende, Nachtwachen, arme Poeten, Heilige und Märtyrer, Badende, Goldhelmträger und so weiter.

Und jetzt eben auch mich.

Freund Alex, zum Stammpersonal dieses Blogs gehörig und hauptverantworlich, dass es dieses Internetseite überhaupt gibt, ist nicht nur ein begnadeter Pixelschubser und mein Blog-Merger-Hero, er ist auch ein nimmermüder Linolschneider und Pinselschwinger. Ein echter Künstler.

Jetzt hat er mich in Öl gemalt. Das Ganze ohne mein Wissen und ohne mein Zutun als Geschenk.

Dazu hat er sich dieses Bild, das im Sommer in der Bretagne im Ärmelkanal entstand, einfach von meinem Blog geholt uns es als Vorlage genutzt – womit eine weitere Rechtfertigung für die zahlreichen Unterwasser-Selfies gegeben ist.

Herausgekommen ist das gleiche Motiv – nur eben handpainted in Öl auf Leinwand und mit geringfügigen, der Freiheit des Künstlers geschuldeten Abweichungen:

…was mich ungemein ehrt.

Seiner Bitte, das gleiche Motiv nun quasi als Rolle rückwärts auf das ursprüngliche Medium zurückzutransformieren, also es zu fotografieren, komme ich selbstverständlich nach.
Was hiermit geschehen ist. Nun kann er es beruhigt in sein Werkeverzeichnis übernehmen.

Und ich kann es an die Wand hängen. Die gute Stube wird es zieren: Der Patron und pater familias – portraitiert in Öl. Hat auch nicht jeder.

Wer ko, der ko; wer ned is bled dro!

Danke, Alex!


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