Es geht wieder los – wir bereiten eine Lesung mit Musik vor

Natürlich könnte ich sagen: Ist noch lange hin bis November. Natürlich.
Dann nämlich, am 10.11.2019 werde ich zusammen mit meinen Freunden vom Gitarren-Duo 06-08 wieder in der Forsterner Gemeindebücherei zu Gast sein und dort mein neues Buch vorstellen. Aber das Ankündigungsplakat für die Lesung ist schon fertig. Das ist aber auch alles, was bereits erledigt ist…

Das setzt mich ein wenig unter Druck, denn die Zeit verfliegt, zerinnt unter den Fingern. Und noch nichts ist gemacht.

„Nichts“ heißt in diesem Fall vor allem die Textauswahl. Welche Teile aus dem Buch Bahn frei werde ich vorlesen? Anders als bei den reinen Geschichten-Lesungen muss/möchte ich hier aus einem mehr oder weniger zusammenhängenden Textkorpus vorlesen und sorgsam überlegen, was sich aus dem Buch problemlos „herausbrechen“ lässt.

Wer wird kommen?
Verwandte, Freunde, Nachbarn, Kollegen, Neugierige, die üblichen oder die unüblichen Verdächtigen? Was wollen die hören?

Witziges? Nachdenkliches? Persönliches? Emotionales? Sinnliches? Regionales?

Lob verpflichtet, und ein solches wurde mir gerade erst zuteil. Noch dazu ein Großes.

Schwimm-Blog-Berlin.de hatte eine Verlosungsaktion meiner Bücher durchgeführt, das Ende via Twitter verkündet und es geschah, was in solchen Momenten oft passiert. Jemand zeigte sich betrübt, dass er das Gewinnspiel verpasst, übersehen hatte. Die Antwort der Berliner Blogbetreiberin:

So ein Lob ist Ansporn und Messlatte zugleich. Die Auswahl ist schwierig, denn damit steht und fällt der Abend. Das wissen wir, sowohl die Musiker als auch ich.

Aber das ist ja noch nicht alles. Dann geht die Arbeit erst richtig los. Nach der Auswahl folgt das erste Probelesen. Laut, allein. Und ich muss die Zeit nehmen.
Wie lange dauert das, was ich lesen will? Ewig und viel zu lang?
Vermutlich.

Dann kommt das Kürzen. Ich möchte so gerne enorm viel in die Veranstaltung packen. Das geht natürlich nicht, denn wir wollen das Publikum weder überstrapazieren. Außerdem will ich den beiden Musikern genug Zeit für ihre Kunst lassen. Die beiden sind richtig gut, covern längst nicht mehr Bekanntes und interpretieren es neu. Sie haben tolle Songs geschrieben, acht davon werden sie präsentieren. Beides sollte und wird sich die Waage halten.

So wie Ralph und Bert sich im Keller im Proberaum längst eingrooven, muss ich das natürlich auch. Lesen, laut lesen, noch mal, noch mal, noch mal. Es wird Zeit, damit anzufangen.

Klar: Ich habe die Texte geschrieben. Aber das heißt noch nicht, dass ich sie auch gut genug kenne, sie so vorzutragen, dass es Spaß macht, zuzuhören. Ohne stottern stammeln, stolpern. Mit den richtigen Betonungen, den richtig gesetzten Pausen, den richtigen Atmern in Bandwurmsätzen.

Da steckt auch Arbeit drin – zumindest Training, Talent allein reicht nicht.

Aber das hat das Publikum auch verdient. Denn es opfert einen Sonntagabend und setzt sich dem Risiko aus, nach der Lesung nicht rechtzeitig zum Tatort wieder zu Hause zu sein.

Also los.

Wo ist mein Rotstift? Ich muss kürzen. Dringend.


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Zur Vorbereitung der Lesung empfehle ich das Buch Bahn frei – Runter vom Sofa, rein ins Wasser , das Sie in meinem Web-Shop aber auch in jeder stationären Buchhandlung bestellen können. Klicken Sie auf die Cover-Abbildung um mehr Informationen zu erhalten und in den Web-Shop zu gelangen.

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