Frag doch mal die anderen (Teil 38): Heike Berger

Heike, 53 Jahre, ehemalige Leistungssportlerin (Volleyball), wohnt in Wetzlar. Sport ist ihre Leidenschaft (wenn auch jetzt viel seltener) und Wasser war schon immer mein Element…

1. Ich schwimme, weil
Weil ich auf gelenkschonende Sportarten ausweichen musste. Dabei entwickelte ich eine ganz neue Leidenschaft und Liebe zum Schwimmen.

02. Wo und wie hast Du schwimmen gelernt? Wie alt warst Du damals?
Mit knapp fünf Jahren in der Adria. Dann meldete mich mein Vater relativ schnell im örtlichen Schwimmverein an. Da habe ich es nochmal von der Pike auf gelernt.

03. Am liebsten schwimme ich im
Hallenbad

04. Wo findet man Dich im Sommer im Wasser, wo im Winter?
Im Sommer im örtlichen Freibad, das jetzt neu gebaut wird und sehr wahrscheinlich einen Zugang zum Fluss bekommt (eine Herausforderung für mich!). Oder an einem der umliegenden Seen und natürlich irgendwo im Meer, je nach Urlaubsregion. Aber nur zum Baden 
Im Winter in unserem schönen Sportbad.

05. Bist Du Freizeitschwimmer?
Ja, in mir steckt zwar immer noch das „Leistungs-Gen“ aber für mehr reicht im Moment weder die Technik noch die Zeit.

06. Was ist Deine Lieblingsschwimmtechnik und welche magst Du gar nicht?
Am liebsten mag ich Rücken. Gefolgt von Brust, aber da machen meine Knie nicht so mit. Kraul ist eher eine Hass-Liebe und Delphin kann ich (leider) nicht (mehr).

07. Was war das aufregendste, schönste, spannendste, dramatischste Schwimmerlebnis, das Du bisher hattest?
Schön und spannend waren die ersten Wettkämpfe. Absolut aufregend war, als ich als Kind bei deutschen Meisterschaften die Medaillen zu den Ehrungen tragen durfte.
Dramatisch war es einmal im Mittelmeer, als Jugendliche wurde ich auf´s offene Meer rausgetrieben. Als ich feststellte, in welch dramatischer Lage ich mich befand, setzte die Panik ein. Das denkbar Schlechteste, was Dir im Wasser passieren kann. Gott sei Dank wurde ich von einem Schwimmer mit Flossen gerettet.

08. Welche Gründe gibt es für Dich, das Wasser zu verlassen statt weiterzuschwimmen?
Krankheit/echtes Unwohlsein/Schmerzen. Da muss man schon auf seinen Körper hören. Und zu viel Wooling im Wasser. Da verliere ich die Lust, dafür ist mir dann meine Zeit zu kostbar, um mich zu ärgern.

09. Der schönste Moment beim Schwimmen ist…
Eindeutig, wenn der Flow einsetzt. So ganz und gar bei sich zu sein und die Welt, die Sorgen/Ängste, einfach Alles zu vergessen. Dieses Meditative beglückt mich ungemein.
Das Eintauchen in das Element Wasser kommt gleich dahinter. Der Wechsel der Elemente ist schon was ganz Besonderes, wenn man diesen Moment ganz bewusst wahrnimmt und genießt.

10. Gibt es Sportarten, die genauso schön sind wie Schwimmen? Oder sogar noch schöner?
Skifahren, Skilanglauf, Volleyball und Bergwandern. Kann ich alles, aufgrund von körperlichen Einschränkungen leider nur noch begrenzt machen…

11. Hast Du irgendeinen Schwimm auf der Liste der Dinge, die Du unbedingt noch tun/schwimmen/erleben möchtest?
Mein Antrieb und Ehrgeiz möchte so vieles (ausprobieren), z.B Eisschwimmen, mal einen Wettkampf absolvieren, um eine Insel schwimmen… Mein Kopf ist da wohl noch in meiner Leistungssportzeit hängen geblieben…
Grundsätzlich würde ich gerne mal Open Water schwimmen. Und das unverkrampft. Das wird aber wohl immer ein Wunsch bleiben…
12. Mit wem würdest Du gern einmal eine Runde schwimmen gehen?
Eigentlich mit jedem, der auch Spaß am Schwimmen hat und nett ist. Ich bin da anspruchslos.
(Hinweis: Egal ob Mensch oder Tiere wie Delphine, Meeresschildkröten ob Fantasie-/Romanfigur wie kleiner Wassermann, kleine Meerjungfrau, Undine, Nereiden… oder reale Personen, ob bekannte Schwimmer oder nicht…)


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2019 geht die Reihe ins vierte Jahr., jeden Monat erscheint ein neuer Beitrag. Die Serie lebt davon, dass schwimmbegeisterte Menschen etwas von sich erzählen – und so unterschiedlich wie die Menschen sind auch deren Antworten.

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