Das Ranking 2019 (Teil 1) – Die Plätze 45 bis 25

Das Ranking 2019 – Nicht bewertete Seen – hier
Das Ranking 2019 – Die Plätze 45 bis 25 – hier
Das Ranking 2019 – Die Plätze 24 bis 4 – hier
Das Ranking 2019 – Die Top drei – hier


Im Ranking sind alle Seen bewertet, die ich zu meinem Einzugsgebiet zähle, die also in maximal eineinhalb Stunden von mir erreichbar sind. Das umfasst die Seen vom Ammersee im Westen zum Tachinger See im Osten, vom Haager Badesee im Norden bis zum Schliersee im Süden. Mehr kommt sicherlich noch dazu.

Das also sind sie, die Seen, die eher schlecht abgeschnitten haben, weil ich es dort eher bescheiden fand oder irgendwie keine Lust hatte, dorthin zu fahren oder noch immer wenig Motivation dazu verspüre…

Aber ich verspreche hoch und heilig: 2020 werde ich mir einige der Schlusslichter vornehmen und neu bewerten. Das ist nur fair.

45. Poschinger Weiher
Vorjahresplatzierung: 31 / Dieses Jahr besucht: Nein / Mehr als einmal da gewesen: Nein
Die rote Laterne geht an den Poschinger Weiher bei Unterföhring, der nicht mehr ist als ein netter zu groß geratener Badeteich. Richtig schwimmen ist schier unmöglich, dazu ist er zu klein.

44. Bibisee
Vorjahresplatzierung: 37 / Dieses Jahr besucht: Nein / Mehr als einmal da gewesen: Nein
Wenig überzeugend war der Bibisee bei Geretsried, den ich auch nur einmal besucht habe. Das Ganze ist auch nur ein zum See und Naherholungsgebiet aufgeblasenes Kiesloch, das um Idylle und Wichtigtuerei bemüht ist. Er lockt mich nicht zu einem zweiten Besuch. Irgendwie ist es albern dort.

43. Weßlinger See
Vorjahresplatzierung: 28 / Dieses Jahr besucht: Nein / Mehr als einmal da gewesen: Nein
Klein, nett, aber wenig aufregend: Der Weßlinger See im Fünfseenland. Der See ist auf Talfahrt vor allem durch bessere Neuplatzierungen und Wiederentdeckungen, lockt aber auch nicht gerade mit tollen Schwimmbedingungen. Eher zum Baden.

42. Birkensee
Vorjahresplatzierung: 34 / Dieses Jahr besucht: Nein / Mehr als einmal da gewesen: Nein
Ebenfalls im Abwärtstrend ist der Birkensee im Münchner Westen. Bedarf für einen weiteren Besuch habe ich noch immer nicht. Aber wenn ich mal in der Gegend sein sollte, bekommt er seine zweite Chance.

41. Lerchenauer See
Vorjahresplatzierung: 32 / Dieses Jahr besucht: Nein / Mehr als einmal da gewesen: Nein
Schwimmen vor urbaner Kulisse? Ach was. Wegen der paar Hochhäuser am Lerchenauer See in München noch einmal dorthin zu fahren, lohnt nicht, wenn man aber mal dort ist, kann man durchaus mal in den See steigen.

40. Riemer See
Vorjahresplatzierung: 36 / Dieses Jahr besucht: Ja / Mehr als einmal da gewesen: Ja
Auch der zweite Besuch in dieser künstlichen Betonwanne in München-Riem macht mich ratlos. Mit dem See kann ich herzlich wenig anfangen, außer ihn in seiner Skurrilität zur Kenntnis zu nehmen. Sein Abrutschen verdankt er in erster Linie der besser platzierten neu entdeckten Seen.

39. Lauser Weiher
Vorjahresplatzierung: 27 / Dieses Jahr besucht: Nein / Mehr als einmal da gewesen: Nein
Noch mal zum Lauser Weiher? Hübsch ist der kleine Moorsee ja schon. Aber wieder einen Strafzettel riskieren, weil man dort nirgendwo parken kann? Eher nicht. Und zack rutscht der See im Ranking ab.

38. Hofstätter See
Vorjahresplatzierung: 29 / Dieses Jahr besucht: Nein / Mehr als einmal da gewesen: Nein
Einmal hin – einmal drin, das reicht: Der Hofstätter See. An vollkommen überheizten und verkrauteten Flachwasserseen hatte ich dieses Jahr genug. Da brauche ich diesen nicht auch noch. Vielleicht ein anderes Mal, vielleicht auch nicht.

35. Heimstettener See
Vorjahresplatzierung: 33 / Dieses Jahr besucht: Ja / Mehr als einmal da gewesen: Ja
Der „Fidschi“, wie der Heimstettener See in der Region genannt wird, und ich: Wir werden wohl keine wirklichen Freunde mehr. Müssen wir auch nicht.

36. Seehamer See
Vorjahresplatzierung: 40 / Dieses Jahr besucht: Ja / Mehr als einmal da gewesen: Ja
Stabil bleibt die Platzierung des Seehamer Sees, der nur durch Neuzugänge gedrückt wurde. Leider viel zu viele Algen und Schwebstoffe im See, um Schwimmen wirklich zum Genuss werden zu lassen. Aber sehr leer, seit vor Jahren hier mal multiresitente Keime im Wasser nachgewiesen worden sind.

35. Zustorfer Weiher
Vorjahresplatzierung: 25 / Dieses Jahr besucht: Nein / Mehr als einmal da gewesen: Ja
Nach zwei Besuchen kaum mehr spannend, zumal ein Drittel des Weihers ohnehin für Wassersportler gesperrt ist: Der Zustorfer Weiher an der A92 im nördlichen Erdinger Land. Irgendwann fahre ich mal wieder dahin, aber es eilt nicht.

34. Die Amper
Vorjahresplatzierung: 24 / Dieses Jahr besucht: Nein / Mehr als einmal da gewesen: Nein
Damals, vor Ewigkeiten war ich mit Alex in der Amper. Seit er fortgezogen ist, ergab sich keine Gelegenheit mehr, dorthin zu fahren. Und auch kein Grund. So rutscht die Amper im Ranking langsam weiter nach unten.

33. Haager Badesee
Vorjahresplatzierung: 22 / Dieses Jahr besucht: Nein / Mehr als einmal da gewesen: Nein
Irgendwas ist immer – und so kam ich bisher nicht dazu, dem Badesee bei Haag an der Amper einen zweiten Besuch abzustatten. Die alte Kiesgrube bietet abwechslungsreiche Uferprofile und eine schnörkelige Form. Das bietet viele Möglichkeiten, Routen zu schwimmen. Leider ist der See etwas „ab vom Schuss“.

32. Fasaneriesee
Vorjahresplatzierung: 38 / Dieses Jahr besucht: Ja / Mehr als einmal da gewesen: Ja
Im Aufwärtstrend: Der Fasaneriesee im Münchner Norden, der dieses Jahr seine zweite Chance bekommen hat. So schlecht ist der gar nicht. So toll aber auch nicht, dass ich da dauernd vorbei fahren müsste.

31. Deininger Weiher
Vorjahresplatzierung: 26 / Dieses Jahr besucht: Nein / Mehr als einmal da gewesen: Nein
Nach dem ersten Besuch, getrieben von Neugier auf den ganz heißen Tipp, den Deininger Weiher, war ich reichlich enttäuscht. Aber irgendwas muss er ja haben, eine zweite Chance soll er bekommen – an einem Tag, an dem vermutlich dort nicht allzu viel los ist. Ich bleibe neugierig, das zu entdecken.

30. Soyensee
Vorjahresplatzierung: 15 / Dieses Jahr besucht: Nein / Mehr als einmal da gewesen: Ja
Verheerender Absturz für den Soyensee an der B12. im Moment reizt er mich gar nicht. Wegen der vielen Wasserpflanzen, der Fülle, der Campermentalität der Menschen dort blieb er in nicht allzubester Erinnerung.

29. Tüttensee
Vorjahresplatzierung: 18 / Dieses Jahr besucht: Nein / Mehr als einmal da gewesen: Nein
Fein, aber eben klein ist der Nachbar vom Chiemsee. Der Tüttensee ist eine nette Alternative, wenn man ohnehin vor Ort ist und Abwechslung abseits der Touristenstöme sucht. Aber nur um dort schwimmen zu gehen, ist mir die Anfahrt zu weit.

28. Notzinger Weiher
Vorjahresplatzierung: 17 / Dieses Jahr besucht: Nein / Mehr als einmal da gewesen: Ja
Baustellen, Zecken, relative Leere am Kronthaler Weiher -warum also zum Notzinger Weiher fahren? Er ist, weil sehr klein, eher ein Kandidat für Kurzprogramme im Frühjahr, weil er auch schneller warm wird als die anderen im der Region.

27. Echinger See
Vorjahresplatzierung: 35 / Dieses Jahr besucht: Ja / Mehr als einmal da gewesen: Ja
Eine zweite Chance hatte auch der Echinger See. Klar: Er ist so austauschbar wie die meisten ehemaligen Kiesgruben im Großraum München. Aber doch auch irgendwie nett. Und überraschend klares Wasser hat er auch.

26. Wörther Weiher
Vorjahresplatzierung: 20 / Dieses Jahr besucht: Ja / Mehr als einmal da gewesen: Ja
Absturz auch für den mich am Nächsten gelegenen Wörther Weiher Viel zu voll im Sommer, relativ klein – gute Gründe, ihn nicht mehr so oft zu besuchen. Und die schöne, geschwungene Brücke ist auch weg und durch eine schnöde gerade ersetzt worden. Schade.

25. Tinninger See
Vorjahresplatzierung: 325/ Dieses Jahr besucht: Ja / Mehr als einmal da gewesen: Nein
Neu in der Liste ist der Tinniger See im westlichen Chiemgau, der sich nicht besser platzieren konnte, weil gefühlt über die Hälfte des Sees mit Pflanzen zugewachsen ist und damit die Möglichkeiten, dort zu schwimmen, sehr beschränkt sind. Ansonsten wunderschön gelegen und nicht von Menschenmassen überlaufen.

Fortsetzung hier.

 


Vielen Dank fürs Lesen.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, dann freue ich mich, wenn Sie ihn Ihren Freunden weiterempfehlen – z.B. über Facebook, Twitter, in Internetforen, Facebookgruppen o.ä.
Haben Sie Fragen oder Anmerkungen zu diesem Beitrag? Dann nutzen Sie bitte das Kommentarfeld.
Gern dürfen Sie meine Artikel auch verlinken.

Mehr von mir und meinen Schwimmerlebnissen in Frei- und Hallenbädern, in Seen, Weihern, Flüssen und im Meer finden Sie in meinem Buch Bahn frei – Runter vom Sofa, rein ins Wasser , das Sie in meinem Web-Shop aber auch in jeder stationären Buchhandlung bestellen können. Klicken Sie auf die Cover-Abbildung um mehr Informationen zu erhalten und in den Web-Shop zu gelangen.

Diesen Beitrag weiterempfehlen:

1 Antwort

  1. Mrs. Flummi sagt:

    Da bin ich schon auf die Fortsetzung gespannt. Merkwürdig, ich schwimme ja eher selten in einem See, dennoch finde ich das Ranking und die jeweiligen Begründungen wirklich interessant. Schön auch die Aufnahmen von den Seen. 👍🏻🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wenn Sie einen Kommentar hinterlassen, speichert das System automatisch folgende Daten: Ihren Namen oder Ihr Pseudonym (Pflichtangabe / wird veröffentlicht)

1. Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtangabe / wird nicht veröffentlicht)
2. Ihre IP (Die IP wird nach 60 Tagen automatisch gelöscht)
3. Datum und Uhrzeit des abgegebenen Kommentars
4. Eine Website (freiwillige Angabe)
5. Ihren Kommentartext und dort enthaltene personenbezogene Daten

Achtung: Mit Absenden des Kommentars erklären Sie sich damit einverstanden, dass alle eingegebenen Daten und die IP-Adresse nur zum Zweck der Spamvermeidung durch das Programm Akismet in den USA überprüft und gespeichert werden. Weitere Informationen zu Akismet und Widerrufsmöglichkeiten.