Pa rum pum pum pum – Weihnachten naht

Weihnachten naht – und damit die Zeit, meine Mitmenschen mit der dilettantischsten aller meiner Fähigkeiten zu terrorisieren: Mit selbstgemachter Musik.
Nicht, dass ich es nicht selbst höre, wie furchtbar es klingt. Allein – es nützt nichts. Da müssen alle durch:

Das Privileg, zudem noch ein wackeliges Handyvideo davon drehen zu dürfen, entlässt mich aus der Pflicht, mit der linken Hand die Begleitung zu spielen (sinnlos, ich kann das sowieso nicht). Statt dessen mit der rechten über die Tastatur zu stolpern und dem Little Drummer Boy, dem Lieblingsweihnachtslied meiner schon lange verstorbenen Mutter, eine weitere, dieses mal komplett überflüssige und grottige Version hinzuzufügen.

Da ich kein YouTuber bin und anders als z.B. Freund Alex, der malende Wandergesell, Künstler und Freizeitbäcker auch keiner werden will, lade ich das Geklimper lieber aus Vimeo hoch, da sieht es keiner, zumindest nicht zufällig. Nur die, die sich über diesen Link unbedingt das Grauen zu Gehör führen wollen.
Auf meiner eigenen Seite binde ich den Clip lieber nicht ein. Wenn schon 37 Sekunden über 10 MB in Beschlag nehmen, möchte ich natürlich meinen garstig-strengen Blogwart nicht über Gebühr nerven und den Server vollmüllen.

Wenn Sie das Bedürfnis versprüfen, dieses an sich wunderschöne Weihnachtslied mitzuträllern, hier die erste Strophe:

Come they told me
Pa rum pum pum pum
A new born king to see
Pa rum pum pum pum
Our finest gifts we bring
Pa rum pum pum pum
To lay before the king
Pa rum pum pum pum,
Rum pum pum pum,
Rum pum pum pum

Auch wenn Ihre Englischkenntnisse eher bescheiden sein sollten, das Pa rum pum pum pum, Rum pum pum pum, Rum pum pum pum werden Sie sicher hinbekommen. Da bin ich zuversichtlich. Bitte denken Sie nur daran, dass zu lautes, vielleicht ins Vulgäre abgleitende pum pum pum, Rum pum pum pum, Rum pum pum pum die weihnachtlichen Gemütsbefindlichkeiten empfindlich stören könnte und bei Ihren gerade aktiven Sozialkontakten aus der Träne der Rührung schnell eine des Zorns werden könnte.

Falls Sie das Lied allerdings lieber richtig genießen wollen, also nicht von Bony M., Neil Diamond, der Kelly Bagage, Roger Whittaker oder sonstigen schlagerlichen Banausen interpretiert oder brechreiz-verpopsongt von Helene Fischer, empfehle ich die Fassung von Bing Crosby zusammen mit David Bowie. Denn nicht mal der ansonsten so von mir sonst sehr geschätzte Johnny Cash hat es geschafft, dieses Lied ganz frei von Schnulzigkeit zu singen. Das schaffen nur die beiden:

Pa rum pum pum pum,
Rum pum pum pum,
Rum pum pum pum

Also: Fröhlichen Endspurt vor Weihnachten. Das haben Sie sich verdient.

Pa rum pum pum pum,
Rum pum pum pum,
Rum pum pum pum

Dicker Engel Pa rum pum pum pum, Rum pum pum pum, Rum pum pum pum

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