Frag doch mal die anderen (Teil 8): Axel van Bergen

Darum geht’s. Heute: Axel van Bergen
Axel van Bergen – Baujahr 1966, wohnhaft in Augsburg. Mit dem Blogbetreiber verbindet ihn neben dem Schwimmen die Freude an schönen Texten.
AvB0101. Ich schwimme, weil
… ich nichts anderes kann. Und weil ich dem altersbedingten physischen Verfall entgegenwirken will/muss. Aber auch, weil es mir tolle Erlebnisse verschafft und Gelegenheit gibt, besondere Menschen kennenzulernen. Tatsächlich habe ich mal für über zehn Jahre die Badehose an den Nagel gehängt – und sie dann wieder angezogen, als ich merkte, dass es noch mehr gibt als Kacheln zählen.
02. Wo und wie hast Du schwimmen gelernt? Wie alt warst Du damals?
Als ich sieben Jahre alt war, mühte sich meine Mutter redlich einen Sommer lang im Freibad, mir die Grundlagen beizubringen. Der Durchbruch gelang aber erst, als eine Tante zu Besuch kam und eine Prämie von zwei Mark auslobte, wenn ich drei Bahnen im großen Becken schwömme – daraus wurden deren acht (Bahnen, nicht Mark), am nächsten Tag legte ich den Freischwimmer und drei Tage darauf den Fahrtenschwimmer ab. Zwei Jahre später folgte der erste Wettkampf.
03. Am liebsten schwimme ich
im Hallenbad,  weil es da immer schön warm ist, geradeaus schwimmen kein Problem darstellt und ich gerne alle 25 Meter eine Wende mache.
04. Wo findet man Dich im Sommer im Wasser, wo im Winter?
Sommers im Freibad oder auch im See, winters in der Halle.
05. Bist Du Vereins-/Leistungs-/Wettkampf-/Freizeitschwimmer?
Hauptsächlich letzteres, aber auch Mitglied im Schwimmverein und ganz gelegentlich bei Wettkämpfen am Start.
06. Was ist Deine Lieblingsschwimmtechnik und welche magst Du gar nicht?
Kraul ist mir am liebsten und macht 80 Prozent des Trainings aus – Rücken geht gar nicht. Da ich aber alle Techniken einigermaßen beherrsche, bin ich ein halbwegs passabler Lagenschwimmer.

My beautiful picture

07. Was war das aufregendste, schönste, spannendste, dramatischste Schwimmerlebnis, das Du bisher hattest?
Unter vielen tollen Erlebnissen ist der Wakenitzman, an dem ich 2013 teilnahm, wohl das bisherige Highlight. 14 Kilometer auf einer traumhaft schönen Strecke, die mich körperlich ziemlich an meine Grenze brachten und mit einem seltenen Glücksgefühl belohnten.
08. Welche Gründe gibt es für Dich, das Wasser zu verlassen statt weiterzuschwimmen?
Ganz profan sind es am ehesten Krämpfe, die einen Abbruch erzwingen – oder im See auch schon mal ein aufziehendes Unwetter.
09. Der schönste Moment beim Schwimmen ist…
… das Ankommen und das befriedigende Gefühl danach, mal wieder etwas geleistet zu haben.

10. Gibt es Sportarten, die genauso schön sind wie Schwimmen? Oder sogar noch schöner?
Definitiv – gerade das Training ist doch tendenziell eher eintönig. Im Sommer bin ich gerne auf dem Golfplatz, im Winter gelegentlich auf der Loipe, und hin und wieder walke ich durch den Wald.
11. Hast Du irgendeinen Schwimm auf der Liste der Dinge, die Du unbedingt noch tun/schwimmen/erleben möchtest?
Da gibt es einige – den Oceanman Italy im Lago d’Orta, den „Bridge to bridge“ in der Themse, „11 miles – 11 bridges“ in Portland…
12. Mit wem würdest Du gern einmal eine Runde schwimmen gehen?
Mit vielen netten und interessanten Menschen aus der Facebook-Gruppe „Bist du heute schon geschwommen“.

 


All die anderen:
Kirsten Barnekow / Axel van Bergen / Martin Boettcher  / Johanna Degmayr / Susanne Düsenberg / Günther Eckert  / Çilem Flad / Anna Fischer / Timm Jahns / Jochen Kieserling / Alena Kolb / Boris Lobowsky / Daniel Loos / Petra Martin / Florian Müller /  Volker Osieka  / Jörn Perschbacher / Yasmine Pliessnig /  Conny Prasser / Dagmar RegerSilke Schäfer / Mirjam Schall / Chrissy Schaller / Jürgen Schenke  / Yvonne Simon / Bettina Trueb / Martin Tschepe / Andrea Wilfert /

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