Ein Wochenende im Schwarzwald (#1): Calw

Ein Wochenende in Calw im Schwarzwald. Warum nicht?

„Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen. Drum nähme ich den Stock und Hut und tät das Reisen wählen,“ dichtete einst Matthias Claudius. Was in die Neuzeit übersetzt heißt:

„Wenn jemand eine Reise tut, so kann er davon bloggen. Drum nehm ich meine Kamera, die Stöcke und schlüpfe in die Soggen…“
Ein Brechreim, ich weiß.  Aber auf Bloggen reimt sich nun mal nicht wirklich was.

Nach etwas mehr als 48 Stunden am Nordrand des Schwarzwaldes kann ich jedenfalls bilanzieren:

  • Zwei sehr schöne kurze Wanderungen
  • Ein Rundgang durch Calw
  • Zwei Sehenswürdigkeiten (also Hot Spots), die im pfälzisch-französischen Erbfolgekrieg vom marodierenden Marschall Ezéchiel de Melac in Trümmer gelegt wurden.
  • Ein tolles Wochenende mit meinem Bruder, seiner Freundin und uns
  • 440 Fotos auf der Speicherkarte
  • Marderschaden am Auto

Keine Angst, ich werde diese nicht alle zeigen und ich lade auch nicht zu einem Dia-Abend oder Lichtbildvortrag ein. Ein paar Fotos möchte ich aber doch zeigen, weil es mir (uns) dort ausgesprochen gut gefallen hat.  Es sind quasi die Highlights, die ohnehin allgemein bekannten Hotspots. Und da über alles das Netz voller Informationen ist, erspare ich mir, das abzuschreiben, nachzuerzählen, verlinke stattdessen und liefere verteilt auf mehrere Beiträge ein paar Bilder.
Vielleicht haben Sie ja auch mal Lust.

Los geht’s mit Bildern, die auf einem kurzen Rundgang durch die Altstadt von Calw entstanden – eine wunderschöne Stadt voller Fachwerk. Und voller Hermann Hesse. Mehr maße ich mir zur Beurteilung nicht an, für eine qualifizierte und differenzierte Meinung reichte die Zeit nicht.

Calw

Calw

Calw

Calw

Calw

Nikolauskapelle in Calw

Flüchtige Eindrücke nur – ich weiß. In Deutschland um halb zehn.
Die Bilder entstanden, als auf dem Platz vor dem Rathaus der Wochenmarkt aufgebaut war. Hier hätten sich Dutzende weiterer wunderbarer Motive ergeben. Schwierig ist das allerdings, weil Panoramafreiheit nicht alles deckt und Street Fotografy die bekannten Probleme aufwirft, nämlich wie man mit den Leuten umgehen soll, auf die man die Kamera richten möchte. Das informationelle Recht auf Selbstbestimmung und die Datenschutzgrundverordnung erlauben es nun mal nicht, den Leuten einfach so ins Gesicht zu fotografieren. Und nicht alle sind so weit entfernt und „Beifang“ wie der junge Mann auf der Nikolausbrücke, der weltentrückt in sein Handy starrt.
Nicht jeder Markthändler ist erbaut davon, ihn bei der Arbeit oder sein Angebot zu fotografieren und nicht jeder mit Camp David Pulli möchte sich in die Öffentlichkeit gezerrt wissen, selbst wenn er damit in selbiger herumläuft. Aber ein Übersichtsfoto, das sei gestattet.

Außerdem es ist ja nicht gerade so, als ob es in Calw nicht auch so reichlich Motive gäbe. Allen voran natürlich die prächtigen Fachwerkhäuser.  Und Hermann Hesse auf der Nikolausbrücke. Das versöhnt mich schon wieder. Den die Bronze kann ich nach Lust und Laune fotografieren.
Was ich auch getan habe.

 


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