Das Ranking 2018 ist fertig – es war nicht leicht (Challenge 2018/12)

Es war nicht leicht, aber jetzt ist es fertig, das neue Ranking der Seen in und um München. 40 sind es an der Zahl – und ein Fluss. Und damit ist noch lange nicht Schluss, noch immer gibt es im Umkreis von ein bis eineinhalb Autostunden einige Seen und Weiher, die ich nicht kenne. Die meisten allerdings sind so klein, dass sie zwar zum Baden geeignet sind, nicht aber zum Schwimmen. Wenn man kaum mehr als 200 Meter von einem zum anderen Ufer vor der Brust hat, dann lohnt es sich eben nicht unbedingt, eine weite Anfahrt zu investieren…

Zeit wurde es, das Ranking zu aktualisieren. Basierend auf dem 2017er habe ich jeweils nach dem Besuch der Seen diese versucht, in das vorhandene Gerüst einzuordnen. Die neuen, mir bisher nicht bekannte Seen wurden einsortiert: Zeit wurde es, die Neuentdeckungen in das Ranking einzusortierenten Seen Neue Seen: Tüttensee, Pullinger Weiher, Haager Badesee, Kirchsee, Lauser und Deininger Weiher.

Alle Seen, die ich 2018 besucht habe, habe ich einer neuen Beurteilung unterzogen, vor allem die, in denen ich bisher erst einmal schwimmen war:  Pelhamer See, Thenner Weiher, Feldmochinger See, Klostersee und Tegernsee. Das hat Bewegung ins Ranking gebracht – ein zweiter Blick lohnt sich eben doch. Manch Tipp erwies sich als großartig, andere eher als „na ja… geht so!“

Seen, die ich dieses Jahr nicht besucht habe, habe ich in ihrer Platzierung dort gelassen, wo sie waren. Wenn sie dennoch abgerutscht sind, liegt daran, dass fünf weitere Gewässer hinzugekommen sind und andere sich in diesem Jahr besser platzieren konnten. 2019 werde ich wieder einige dieser Seen gezielt anfahren und mir einen neuen Eindruck vermitteln lassen. Ich plane, im unteren Drittel anzusetzen und zu schauen, ob die dort platzierten Gewässer wirklich zu Recht so schlecht abgeschnitten haben.

Das Ranking 2018 veröffentliche ich als Mehrteiler, morgen zunächst die die Plätze 40 bis 26. Es folgen im nächsten Beitrag die Plätze 25 bis 4 und schließlich die Top Drei, da hat sich auch was verändert.

Die Platzierung erfolgt dabei schlicht und ergreifend nach meinem persönlichen Geschmack. Wo hat es mir gut gefallen? Wo möchte ich wieder hin? Wo war es doof (warum auch immer)? Daher ist das Ranking äußerst subjektiv. Lassen Sie uns gern darüber reden. Was es nicht in die Wertung geschafft hat, veröffentliche ich schon jetzt:

Nicht in der Wertung:

Meine Liste bezieht sich nur auf Gewässer in München oder im Umland – das ist das entscheidende Kriterium, um im Ranking überhaupt platziert zu sein. Drei Seen habe ich dieses Jahr besucht, die genau aus diesem Grund nicht aufgenommen werden können. Alle drei liegen zwar noch im Freistaat, aber in Franken. Das ist einfach zu weit weg, um noch als See aus dem Großraum München durchgehen zu können.

Badesee Niedernberg
Der legendäre Honisch Beach in Unterfranken. Gut möglich, dass ich, wenn ich dort wieder vorbei kommen sollte, erneut von der Autobahn und ins Wasser hüpfe. Vielleicht dann auch in bester Schwimmergesellschaft, da sind ja so viele immer unterwegs.

 

Happurger Stausee
Auch den Happurger Stausee in der Nähe von Nürnberg kann ich wohl kaum als einen See aus der Region München klassifizieren. Kalt war es an dem Tag, als ich mit Alex dort war. Daher hat der See noch Potential, ihn besser kennenzulernen. Alex: Da müssen (!!!) wir noch mal hin.

Rothsee
Der Dritte im Bunde ist der Rothsee bei Hilpotstein. Er entzieht sich ebenfalls einer Einordnung, aber vielleicht auch besser so – denn so prickelnd fand ich es da nicht. Aber die fränkische Seenplatte hat ja noch mehr zu bieten. Und der Rothsee verfügt auch noch andere Uferabschnitte. Schauen wir mal.

 

auch nicht (mehr) bewertet:

Staudhamer See
Aus der Bewertung fällt auch der Staudhamer See, in dem ich das erste und vermutlich gleichzeitig das letzte Mal 2015 schwimmen war. Der See liegt auf Privatgrund, der Eigentümer stört sich am Lärm des Badebetriebs und hat ihn kurzherhand gesperrt. Kein Schwimmen dort mehr möglich – was auch nicht besonders schade ist.

Die Kiesi
Baden und Schwimmen war in der aufgelassenen Kiesgrube offiziell nie erlaubt – aber geduldet. Bis Idioten im Kieswerk nachts einen großen Schaden anrichteten. Seitdem ist es aus mit dem Schwimmvergnügen im Nachbardorf. Der Eigentümer hat das Betreten des Geländes verboten. Verständlicherweise.

Das Ranking 2018 – Nicht bewertete Seen – hier
Das Ranking 2018 – Die Plätze 40 bis 26 – hier
Das Ranking 2018 – Die Plätze 25 bis 4 – hier
Das Ranking 2018 – Die Top drei – hier


Noch zu erledigen:

Und außerdem:  Badehosen ausmisten

Erledigt:
Neue Seen: TüttenseePullinger WeiherHaager BadeseeKirchseeHappurger StauseeBadesee NiedernbergLauser WeiherRothsee, Deininger Weiher
Wiederentdeckungen: Pelhamer SeeThenner WeiherFeldmochinger SeeKlostersee, Tegernsee
Und außerdem: Ein 5.000erVölklingen – ein fremdes HallenbadLangbürgner SeeMichaelibad – ein fremdes FreibadVollmondschwimmen100 km FreiwasserGoldene StundeChiemsee – ein neuer Uferabschnitt / Ranking aktualisieren
Gestrichen: Chiemseequerung


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