Wochenendwirrnis – Eine Art Entschuldigung

Und jetzt ist es also wieder mal passiert. Sozuagen der Klassiker der Doppelblogger. Die Wochenendwirrnis.
Hier also eine Art Entschuldigung dafür.
Neben diesem Blog läuft ja noch ein weiteres von mir.  Beide unterscheiden sich weitgehend darin, dass niemand die Texte hier unbedingt wörtlich und ernst nehmen sollte (zumindest den Großteil nicht). Die im anderen aber schon. Dort geht es auch weitaus eingeschränkter im Themenspektrum zu – meist um’s Freizeitschwimmen. Hier dagegen sind wir meistens im prallen Leben unterwegs – gerne dort, wo es besonders absurd ist oder es besonders viel zu nörgeln gibt – vor allem an meinen Mitmenschen.

Mit beiden Blogs bin ich bei den Münchner Iron Bloggern und mit beiden Blogs mache ich auch bei der diesjährigen Blogparade mit. Ehrensache.
Und dann der Klassiker – die Wochenendwirrnis.Wochenendwirrnis
Die wie folgt passierte:

  1. Beitrag in Blog 1 (diesen hier) für den 03.04. schreiben.
  2. Dann im Schwimmblog für den 09.04 eine Ideenskizze entwerfen. Irgendwas halt. Nur, damit man in der Liste den Termin schon mal geblockt hat.
  3. In beiden Blogs die Veröffentlichungsdaten einstellen, darauf achten, dass die Beiträge am relevanten Tag automatisch frühmorgens online sind. Dafür hat man schließlich das Tool. Und da ich sowieso dauernd in der Blogverwaltung zu Gange bin, macht es auch nichts, die Ideenskizze als Platzhalter für den 09.04. bereits auf „Planen“ zu stellen. Ist ja egal. Bis dahin ist ja noch viel Zeit, den Beitrag fertig zu schreiben.

Tja. Soweit ist alles gut. Und dann passiert das, was eigentlich selbstverschuldete Dummheit so anrichtet:

  1. Ich merke, dass ich mich für Blog 1 nicht für den 03.04. sondern den 09.04. eingetragen habe. Blog 2 hingegen vice versa soll seinen Beitrag am 03.04. online haben. So steht es in der Teilnehmerliste der Iron Blogger. Ich freue mich, denn eigentlich ist die Idee für den Schwimmblog viel konkreter als für diesen hier.
  2. Ich mache den Text im Schwimmblog für den 03.04. fertig, datiere die Veröffentlichung vor und entspanne mich. Denn die gewonnene Zeit kommt mir für den Zwetschgenmann sehr gelegen.
  3. Den Text hier überfliege ich mal schnell. Er gefällt mir nicht, also fummle heftig darin herum und hinterlasse ein bilderloses Fragment. Ein Stummeltext. Egal. Ich hab ja noch Zeit.
  4. Allerdings vergesse ich, den Beitrag vom 03.04. auf den 09.04. zu datieren.
  5. Zack – erscheinen heute beide Beiträge. Und automatisch werden sie bei Twitter und Facebook verlinkt. Auch eine automatisch generierte E-Mail geht an die Abonennten der jeweiligen Blogs raus. Morgens um 7.15 Uhr, wenn ich noch längst nicht wach, geschweige denn zurechnungsfähig bin. Auch dafür hat man schließlich Tools im Blog.
  6. Schwupp – erntet das Textfragment in diesem Blog ein paar Likes, was mir die App auf dem Handy anzeigt.
  7. „Was für ein Quatsch“, denke ich, als ich das sehe. „Ich hab doch gar nicht…“. Doch ich habe.
  8. Es einfach laufen lassen und am 09.04. noch einen Beitrag für die Parade schreiben? Oder lieber Schadensbegrenzung? Ich entscheide mich, den veröffentlichten Beitragstorso hier wieder herunterzunehmen bzw. ihn auf das richtige Datum einzustellen. FB-Post und Tweet werden gelöscht. Likes hin oder her. Da ich zeitnah reagierte, hatten nur sieben Leute bis dahin den Text gesehen. Alle anderen, die auf den Link in der automatischen Mail geklickt haben oder klicken werden, landen im „Nichts“. Leider nicht zu ändern.

Aber versprochen: Der Beitrag zur blau-weißen Blogparade erscheint dann hier (noch mal) am 09.04., dann auch in der überarbeiteten Textfassung – so wie ich es gedacht habe. Sorry, wenn Sie heute vergeblich danach suchen.

Und die Woche gibt’s dann auch noch einen weiteren Beitrag. Ebenfalls versprochen.

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