Wenn der Druck steigt…

Es ist schon was dran an den Gesetzen des amerikanischen Ingenieurs Edward Murphy. Murphys Gesetz lautet bekanntlich: „Anything that can go wrong will go wrong.“ Hier ein Beweis aus dem Schwimmbad:

  • r-halle-heuteJe mehr man vor dem Schwimmen und währenddessen trinkt, umso öfter muss man aufs Klo.
  • Je kälter das Wasser ist, umso schneller muss man aufs Klo.
  • Je länger man trotzdem weiter schwimmt, umso dringender wird das Ganze.
  • Je dringender man aufs Klo muss, umso verbissener schwimmt man noch ein paar Bahnen bis zum letztmöglichen Moment.
  • Je eiliger die ganze Sache wird, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass man den nassen Kordelzug nicht aufbekommt und sich aus der Schleife ein Doppelknoten entwickelt.
  • Je nervöser man wird, umso schlechter funktioniert die Feinmotorik.
  • Je schlechter die Feinmotorik funktioniert, umso unwahrscheinlicher ist es, den Knoten zu lösen.
  • Je mehr einem das Wasser quasi bis unter die Augen steht, umso mehr springt man beim Knotenlösen herum wie ein Rumpelstilzchen.
  • Je mehr man herumspringt, umso peinlicher wird das Ganze.
  • Je mehr man herumspringt, umso unwahrscheinlicher wird es, die Badehose trotz des verknoteten Kordelzugs herunterzustreifen.
  • Je dramatischer alles ist, umso unwahrscheinlicher, dass der absolute Notfallplan umsetzbar wird, denn die Duschen sind zu weit weg von den Toiletten.

Für Sie heute spontan getestet.
Und mit großer Erleichterung gebloggt.

  • PS: Das Szenario wird deutlich wahrscheinlicher, wenn man eine Jammer im Schwimmbad trägt und es somit den Rettungsweg durchs hochgeraffte, nicht vorhandene „Hosenbein“ nicht gibt.  (Danke für den Hinweis Dagmar Reger).

jammer-ed
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1 Antwort

  1. modoufall sagt:

    Das gibt dem Titel „Wassermann“ eine ganz neue Bedeutung. Einfach nur laufen lassen ist echt keine Alternative!

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