Man lässt mich nicht… Divieto di balneazione

Ich darf nicht schwimmen.
Zumindest nicht hier – nicht in Torno am Comer See.
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Dann eben nicht.
Aber soll ich Ihnen was sagen?
Das macht mir gar nichts aus. Ich will nämlich auch gar nicht. Es reicht, dass wir den ganzen Vormittag im Regen durch Como geschwemmt worden sind. Der See sieht alles andere als einladend aus – zumindest nicht für Schwimmer.comersee02
Es ist schon etwas absurd, bei bestem Wetter – zugegeben mit kaltem Ostwind – von Oberbayern aus nach Italien zu fahren, ursprünglich mit der Intention noch ein wenig Spätsommer zu genießen, von Piazza zu Piazza, von Espressobar zu Espressobar zu flanieren, einen aperitivo zu uns zu nehmen und uns dem Dolce far niente hinzugeben.
Statt dessen ein Potbourri aus Dunst, Regen Kälte… – alles richtig gemacht.
Am Nachmittag hört der Regen zwar auf, der Himmel zeigt zumindest kurzzeitig sein Azzurro, aber von Spätsommer ist nicht viel zu sehen. Macht nichts.
An Schwimmen ist nicht zu denken, aber das war auch gar nicht geplant. Ein Spaziergang am Seeufer reicht völlig aus. comersee04
Ich muss noch lange nicht in jedes Gewässer springen, nur weil es sich direkt vor meiner Nase ausbreitet. Das gilt auch für den Comer See. Ganz abgesehen davon: Ich darf ja so wieso nicht (s.o.).
comersee03Aber das Wetter soll ja wieder besser werden. Das sagt zumindest der italienische Wetterbericht. Die Badehose bleibt vermutlich ungenutzt, aber wenigtens die Wanderschuhe werden zum Einsatz kommen. Schwimmen kann ich ja nächste Woche daheim auch. Im herbstlichen Sonnenschein.
Oder im Hallenbad. Je nachdem.
Da hätte ich bei den Leckereien in Bergamo ja eigentlich hemmungslos zuschlagen können…
comersee05

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