Helfen Sie mir…

challenge2016Tja – nun habe ich ein Problem und ich brauche die Hilfe meiner Leser. Mein definiertes Jahressoll für 2016 habe ich auf 410km festgesetzt. Jetzt haben wir Mai und ich stehe bei 207,10km, die ich seit 01.01.2016 geschwommen bin. Das macht 50,51% von meinem Soll.
Ich weiß, ich bin selbst Schuld – ich zähle zu viel, rechne zu viel, spiele zu viel mit Excel rum.
Das kommt dann eben dabei heraus. Anstatt einfach draufloszuschwimmen und den Spaß daran zu genießen, muss aus eben auch aus den Schwimmbadbesuchen (Freiwasser kommt erst noch. Derzeit steht es Hallenbad vs. Freibad bei 86% zu 14%) eine Wissenschaft gemacht werden.
Und jetzt gerät  alles ganz gehörig aus den Fugen, denn mit einem Mal wird mir klar, dass…
das halbe Jahr zwar noch nicht um ist, ich aber deutlich mehr als die Hälfte meines Solls erreicht habe. Konkret:
statistik-neu
Denn es ist eben erst Mai. Genauer gesagt, der 145. Tag im Monat, also stehen noch 221 Tage an, an denen ich schwimmen könnte. Oder: Ich laufe Gefahr, bis zur tatsächlichen Jahresmitte mein Soll bei Weitem zu übersteigen. Will sagen: Wenn ich jetzt schon bei 53,98% bin, was werde ich dann erst beim 30.06.2016 auf der Uhr haben. auf jeden Fall zu viel. Denn das habe ich schon jetzt.
Was soll ich tun?
Bitte stimmen Sie ab – und helfen mir aus dem Dilemma heraus. Aber machen Sie bitte schnell. Es eilt. Folgende Alternativen halte ich für umsetzbar, ich weiß aber nicht, welche die richtige ist. Daher bitte ich um zahlreiche Beteiligung bei einem Stimmungsbild, das mich ganz sicher beeinflussen wird in dem, was ich tun werde.
Was raten Sie mir?
Alternative 1:
Einfach weitermachen wie bisher. Denn das dicke Ende mit Urlaubsträgheit, dem obligatorischen tödlichem Männerschnupfen,  anderen Unpässlichkeiten und Dystonien, die einen dem Wasser fern halten können, kommt bestimmt noch. Gut, wenn man dann einen Puffer hat. Vielleicht steht ja auch eine spontane großflächige Tätowierung an, die einen vom Schwimmen abhält-
Alternative 2:
Pause machen bis zum 15.07.2016. Dann stimmt wieder alles. Eine Erholungsphase tut gut. Man wird ja auch nicht jünger. Lieber öfter mal am Ufer sitzen und ein Bierchen trinken. Und die Knie im Status absoluter Bewegungslosigkeit und zum Himmel gerichtet beobachten. Man muss ja nicht unbedingt im Juni schwimmen. Stört sowieso nur. Scheiß drauf, im Fluss zu bleiben. Und beim Open Water Schwimm am Simssee Anfang Juli wird einfach gelaufen statt geschwommen.
Alternative 3:
Sofort umsteigen auf Omabrust und Oparückenschwimmen. Dann reduziert sich die Kilometerleistung von ganz allein. Der Rückwechsel auf Kraulschwimmen erfolgt erst, wenn der Indexwert von 136,24% auf  glatte 100% gesunken ist. Zur Not auch mal mit Schwimmnudel oder Aquajogging-Schwimmgürtel ne Runde ins Wasser. Hauptsache, es kommen nicht noch mehr Kilometer zusammen.
Alternative 4:
Damit aufhören, unnütze Gedanken zu haben, sinnlose Rechenspielchen durchzuführen und daraus absurde Statistiken und Umfragen abzuleiten. Zurück ins Wasser. Und zwei Kilometer extra zum normalen Pensum – Spinner.

Haben Sie geklickt?
Dann meinen herzlichen Dank. Und jetzt dürfen Sie sich wieder hinlegen. In sieben Tagen wissen wir mehr.
r-hinlegen
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Vielen Dank fürs Lesen.
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2 Antworten

  1. Timm sagt:

    Ich habe für 1 gestimmt. Mir geht es nämlich genauso. Jahresziel sind 500. Habe jetzt fast 250 schon geschwommen u habe nicht nur noch einen Monat vor mir, sondern konnte krankheitsbedingt den Februar kaum schwimmen. Bin gespannt, was uns im 2ten Halbjahr erwartet. Wir sind gerüstet für Tattoo&Co

  2. Roswitha Haxpointner sagt:

    wie immer gerade und ehrlich heraus immer wieder lustig und erfrischend etwas von Dir zu lesen.

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