Eitel sei der Mensch…

Eitel sei der Mensch, hilfreich und gut.

So oder so ähnlich heißt es doch, oder?

Als ich das Online-Magazin Erding anklicke, dass ich ein wenig lieb gewonnen habe (weil sie so nett über unsere Lesung mit Musik geschrieben haben und das Ganze mit Regional genial überschrieben haben), lacht mir siegesgewiss das Gesicht vom Alt-Sechzger Werner Lorant entgegen. Den nämlich haben die Macher der Seite Oma-ED interviewt, immerhin ist Lorant viele Jahre in Dorfen daheim gewesen. Das ist gleich um’s Eck. Dass er damals eher im Groll verschwandt, nachdem es mit dem TSV1860 und mit ihm rasant abwärts ging und ihm die Gemeinde seinen privaten Fußballplatz, den er ohne Baugenehmigung hatte errichten lassen, untersagte, ist natürlich nur eines von vielen Gerüchten und Geschichten, die man sich auf dem Land erzählt… natürlich.
Dann aber werde ich stutzig, als ich eine weitere Meldung lese: Oma-ED hat jetzt eine App. War ja irgendwie zu erwarten. Den Artikel ziert ein Foto von einem Handy. Und das Gesicht, dass da auf dem fotografierten Handy zu sehen ist, das kenne ich doch.

Das ist doch MEINES…

Die App wird auf der Seite kräftig beworben. Das dazugehörige Foto lade ich mir jetzt einfach mal ungefragt herunter und stelle es hier wieder ein. Ich fühle mich dabei 100% im Recht, auch wenn ich das eigentlich nicht bin, ich habe den Rechteinhaber des Fotos nicht gefragt, ob ich das darf. Aber mich hat auch niemand gefragt, ob ich auf dem Foto von dem Handy zu sehen sein will…

Klar will ich das, ich muss zugeben, dass mir das behagt. Oder mir taugt, wie man im Süden sagt:

Eitel auf dem Handy

 

Natürlich habe ich mir die App runtergeladen. Der Zehnte übrigens im Google-Playstore. Vielleicht hätten sie doch einen anderen Artikel und damit ein anderes Bild auf das Foto vom Handy nehmen sollen.
Oma-ED hat übrigens auch einen Bürger Blog. Einen bereits veröffentlichten Artikel aus meinem Schwimmblog habe ich denen schon untergeschoben… So quasi als Testballon und Zweitverwertung. Natürlich mit Foto. Von mir. Wem sonst?

Eitel sei der Mensch, hilfreich und gut.

Ob hilfreich zutrifft, das weiß ich nicht und maße mir nicht an, das zu beurteilen. Eitel aber und gut? Ja! Das stimmt!

PS: Natürlich weiß ich, dass das Zitat von Goethe eigentlich ein wenig anders lautet. Aber so passt es eben besser…

2 Kommentare


  1. „Eitel“ im klassischen Wortsinn bedeutet auch „vergänglich“. Just to know. 😉

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  2. hallo lutz,

    es freut uns, dass dir unser online-magazin gefällt. auf dem foto zu unseren beitrag „kennt ihr schon die oma-app?“ (keine werbung), ist tatsächlich dein gesicht zu erkennen. doch wenn wir für unsere oma-app werben wollen, und das auch auf einigen seiten mit werbebannern machen, verwenden wir dann doch lieber meine symphatische frontalansicht 😉

    herzliche grüße von der oma aus erding

    Antworten

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