Die Doppelnull verspielen – kann ich

Ich hätte die Doppel-Null haben können. Aber ich habe es versaut. Dabei wäre es so unsagbar leicht gewesen. Einfach 60 Bahnen im Erdinger Freibad schwimmen – fertig.
Dann hätte ich heute weitere 3 Kilometer in meiner Jahresstatistik ergänzen können und damit die 300 Kilometer voll gemacht.
300.
Das muss man sich mal vorstellen. Was für eine symbolträchtige Zahl. Glatt, rund, geradeaus. Ohne Kanten und Schnörkel – spartanisch, kraftvoll. Wie der Film von Zac Snyder.
Wenigstens ein oder zwei Tage hätte ich sagen können: Ich bin dieses Jahr schon 300 Kilometer geschwommen.
Aber wie gesagt: Ich habe es versaut und die Doppelnull in meiner Zahlenstatistik verspielt. Und so lacht mir eben keine 300 in meiner kleinen Excel-Tabelle entgegen. Aber weil ich mich langsam vor lauter Zählen, Statistiken, Auswertungen, Planungen, welche Seen ich noch abklappern möchte
Aber wie heißt es so schön: Hätte, hätte… Fahrradkette.

Und so bin ich unkontrolliert 4 Kilometer geschwommen. Weil ich ganz einfach nicht mehr wusste, wie mein aktueller Kilometerstand war.
Damit bin ich jetzt auf unkomfortablen 301 Kilometern – als ob das irgendeine wie auch immer ernstzunehmende Zahl wäre, wie mir Google zeigt.
Und jetzt kommt der Hammer: Nur um ein paar alberne Selfies zu machen, was nur geht, wenn es im Freibad fast leer ist, bin ich noch einmal bis zur anderen Beckenseite und zurück geschwommen: Also sind es präzise gemessen und ehrlich protololliert 4,1 Kilometer. Macht in der Jahresbuchführung: 301,1 Kilometer. Eine durch und durch untragbare Zahl. I werd narrisch – wie ein Hiesiger aufstöhnen würde.

Lediglich ein schwacher Trost ist, dass ich gleichzeitig 1,1 Kilometer weniger zum Gesamtziel, dass ich mir für 2017 gesteckt habe, entfernt bin als geplant.
Knapp daneben ist eben auch vorbei.


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