Kraftvoll gegen Fett: Ab in die Fastenzeit

fasching1Hat ja nicht lange gedauert mit den guten Vorsätzen von Silvester, es dieses Jahr kraft- und schwungvoll angehen zu lassen. Schwimmen, was das Zeug hält. So sollte es sein. Sollte… dabei fing das Jahr doch ganz gut an: Nahezu im Zweitage-Takt habe ich es geschafft, ins Schwimmbad zu gehen, mal waren es drei Kilometer, mal vier… oft irgendetwas dazwischen. Mit den Vorsätzen, etwas für sich zu tun, war ich nicht allein. Es war selten so voll wie in den ersten Januarwochen, und das ganz unabhängig von den auslaufenden Weihnachtsferien. Aber mittlerweile haben sich die Reihen wieder gelichtet, die Vorsätze sind gewichen und damit auch die qualvolle Überbevölkerung auf der Schwimmerbahn. Leider sind meine Vorsätze auch etwas – nun sagen wir mal – ausgedünnt.
Geblieben allerdings sind ein paar Kilo, die sich durch Kekse und Schokolade, Braten und Bier, Fondue und Festtagsschmaus angesammelt haben und nunmehr endlich verschwinden sollten. Sprich: Das Fett muss weg. So wie jedes Jahr nehme ich mir zu Fasching und damit kurz vor Beginn der Fastenzeit viel vor und erreiche letztlich nur Bruchteile. Ich erinnere mich: 2012, als all das hier anfing, war es noch eine Frage des richtigen Outfits im darauffolgenden Jahr 2013 die Hoffnung groß, endlich etwas besser voranzukommen und umso größer das Gejammer 2014, wieder ganz von vorne anzufangen. Aber im Blogpost vom vergangenen Jahr finde ich auch hehre Fastenvorsätze. Einige werde ich gleich mal wiederholen, einige streichen, weil sie sich entweder sowieso nicht realisieren lassen oder bereits „Standard“ geworden sind:

  1. Sieben Wochen ohne:  Keine Süßigkeiten, Kekse, Schokolade, Knabbersachen mehr. Grundsätzlich und kosnequent während der Fastenzeit werde ich darauf verzichten. Ich kann das, ich hab das schon  öfter gemacht. Es ist mit egal, dass gerade ein Meter Dickmanns auf meinem Schreibtisch deponiert wurde, Konferenzgebäck bereit steht oder sonst irgendwo Süßkram angeboten wirdKein Alkohol mehr.
  2. Kein Bier oder Wein zum Essen, kein Verdauungsschnäpschen hinten drauf. Auch kein alkoholfreies Bier. Das wird hart.
  3. Mehr Salat, mehr Suppen mittags statt Pasta und Pizza.
  4. Mindestens sieben Wochen kein Fastfood mehr, gar keins.
  5. Mehr Eiweiß, weniger Kohlehydrate
  6. Deutliche Reduzierung des Essensmenge (geht nicht)
  7. Mehr schwimmen gehen. Nicht mehr nur einmal in der Woche sondern mindestens zweimal.  (mach ich sowieso schon)
  8. Bei jeder Traininingseinheit den Stand des vorangegangenen Trainings zumindest halten. Das heißt: Mindestens genauso viele Bahnen wie beim letzten Mal. Oder mehr. (kaum umsetzbar, etwas realitätsfern)
  9. Schwimmzeit wird nicht mehr geopfert, um anschließend ins Dampfbad zu gehen. Wenn’s zeitlich knapp wird, dann eher auf den zweiten Gang ins Dampfbad verzichten und nicht auf die letzten Bahnen.  (hat sich erledigt, weil ich jetzt nicht mehr kurz vor knapp ins Schwimmbad gehe)
  10. Ausgepowert aus dem Wasser kommen.
  11. Tempo steigern, mehr Kraft einsetzen, weniger trödeln, weniger gemütlich Treibholz spielen.
  12. Trainingspläne von Swim.de herunterladen und schauen, was ich adaptieren werde. (ich mach lieber mein eigenes Ding)

frosch12
Der jährliche Gang auf die Waage ist nicht so dramatisch, wie ich es befürchtet hatte, zeigt aber leider auch nicht genau das Resultat, was ich zwischen meinen Zehen auf dem Display gerne sehen würde. Immerhin sehe ich das Display, die vorstehende Bauchkugel versperrt mir nicht den Blick. Das ist doch schon mal was. Wenn jetzt meine Vorsätze für die Fastenzeit greifen, dann werden wir ja sehen, ob ich damit kraftvoll dem Fett zu Leibe rücken kann. Ich hoffe es. Wenn ich es nämlich nicht auf diese Weise schaffe, dann werde ich meine geheime Wunderwaffe zum Einsatz bringen. Die wirkt auch kraftvoll gegen Fett und löst es. Vielleicht funktioniert es ja nicht nur im Backofen und Grill, leider finde ich keine Anwendungshinweise, wie sich das auf den menschlichen Körper umsetzen lässt:
frosch11
Also Entwarnung. Und darauf gleich mal eine Aschermittwochspizza. Lecker.

1 Antwort

  1. Kein Bier, kein Weißbier, nicht mal Leichtes, oder alkoholfrei? Was trinkst du dann, wenn wir Weißwurstfrühstücken gehen? Cola? Ach nein das hat Zucker … Vieleicht ein lactosefreies stilles Fachinger, handwarm serviert … Protestant, elendiger …

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